Dammbruch - 400.000 Bewohner auf der Flucht

26. August 2010, 12:21
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Drei bisher verschonte Orte sind von Wassermassen bedroht

Karachi  - Nach einem Dammbruch am Fluss Indus im Süden Pakistans bedroht das Hochwasser nun drei bisher von der Katastrophe verschont gebliebene Ortschaften. Betroffen sind etwa 400.000 Bewohner in den Ortschaften Sujawal, Daro und Mir Pur Batoro. Die Behörden riefen die Bewohner auf, ihre Häuser umgehend zu verlassen.

Die Überschwemmungen begannen vor rund einem Monat mit dem Einsetzen des Monsunregens. Inzwischen brauchen mehr als acht Millionen Menschen dringend Hilfe. Rund 1.500 kamen ums Leben. Nach Angaben der Vereinten Nationen sind Hunderttausende Flutopfer von der Außenwelt abgeschnitten. (APA)

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     Weitere 400 000 Menschen mussten ihre Dörfer verlassen und sind auf der Flucht vor dem Wasser

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