derStandard.at-Interview

"So heilig Israel ist, Menschenrechte sind heiliger"

Anna Giulia Fink, 26. August 2010 06:27
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    Foto: rabbis for human rights

    Rabbi Arik Ascherman.

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    RHR leistet passiven Widerstand bei Übergriffen jüdischer Siedler auf Palästinenser bei der Olivenernte.

Arik Aschermann, "Rabbis for Human Rights" in Jerusalem, über Siedlungspolitik und Humanismus

"Ich sehe nicht ein, wieso man vom rechten Weg abkommen sollte, wenn man sich für das moralische Wohlbefinden der Gesellschaft einsetzt, auch wenn es die sogenannten Bösen sind", sagt Arik Ascherman. Der aus Pennsylvania stammende Rabbi ist Vorsitzender der in Jerusalem ansässigen Organisation Rabbis for Human Rights. Die RHR - Selbstdefinition: "rabbinische Stimme des Gewissens in Israel" - versammelt orthodoxe, Reform- und konservative Juden unter einem Dach, die ein Ziel verfolgen: passiver Widerstand gegen den Siedlungsbau und die Übergriffe auf Palästinenser. 2005 wurde Ascherman angeklagt, 2008 sogar festgenommen, weil er laut Polizeiangaben Palästinenser gegen die Polizei angestiftet haben soll. Warum er sich gegen den Siedlungsbau ausspricht, seinen Glauben als "Brücke zur Welt" sieht und was Judentum und Humanismus gemeinsam haben, erzählt er im derStandard.at-Interview.

***

derStandard.at: Israels Premier Benjamin Netanyahu und der palästinensische Präsident Mahmoud Abbas werden am 2. September in Washington DC zu direkten Friedensverhandlungen erwartet. Glauben Sie noch an einen erfolgreichen Ausgang der Gespräche?

Arik Ascherman: Natürlich glaube ich noch daran. Ich bin aber gleichzeitig auch etwas skeptisch darüber, wie ernst Israel die Verhandlungen angehen wird.

derStandard.at: Sollte der am 26. September auslaufende Teilstopp des israelischen Siedlungsbaus nicht verlängert werden, bedeutet das laut dem palästinensischen Chefunterhändler Saeb Erekat das Ende der Gespräche. Hängt Ihre Skepsis mit der Siedlungspolitik zusammen?

Arik Ascherman: Ja, aber das Problem ist noch etwas weitgreifender. Auch während der Nahost-Friedenskonferenz in Madrid (1991, am Verhandlungstisch saßen Israel, Jordanien, Syrien, der Libanon und Vertreter der Palästinenser, Anm.) wurde viel geredet, gleichzeitig wurden aber weiter in den besetzten Gebieten Siedlungen gebaut - das macht alles irrevelant.

Ich denke, dass ein Teil der Regierung das auch jetzt so handhaben möchte. Der Siedlungsbau ist nie gänzlich gestoppt worden. Wenn es da keine Veränderung gibt, werden die Palästinenser die Verhandlungen abbrechen. Da wird es noch eine Menge Diskussionen geben. Wir müssen also erst davon überzeugt werden, dass die Regierung es ernst meint und tatsächlich zu einem Ergebnis kommen möchte und sich nicht aus dem Problem rauswinden möchte.

derStandard.at: Israel will das zehnmonatige Moratorium dezidiert nicht verlängern. Ist der Siedlungsbau das größte Hindernis für Frieden?

Arik Ascherman: Rabbis for Human Rights hat keine offizielle politische Meinung dazu. Ob Grenzen neu überdacht werden müssen, ob die Siedlungen bleiben, ob neue dazukommen, welche Staatsbürgerschaft damit zusammenhängt: Darüber muss die Politik entscheiden. Laut der IV. Genfer Konvention ist jede Siedlungsaktivität einer Besatzungsmacht auf besetztem Gebiet illegal. Wir versuchen, neue Landübernahmen zu verhindern.

Der Weiterbau von Siedlungen erzeugt große Wut und Frustration unter den Palästinensern. Die Palästinensische Autonomiebehörde hat einen sehr geringen Rückhalt auf den Straßen in den Gebieten. Sie müssen auf alle Fälle zeigen, dass sie etwas zu sagen haben, wenn sie irgendwelche Chancen haben wollen im Friedensprozess und um Unterstützung der Palästinenser zu bekommen.

derStandard.at: Siedlungsaktivisten wie Arie King sagen, dass Juden, die sich gegen den Siedlungsbau aussprechen, vom rechten Weg abgekommen sind. Was halten Sie dem entgegen?

Arik Ascherman: Diese Argumentation kann ich nicht nachvollziehen. Ich sehe nicht ein, wieso man vom rechten Weg abkommen sollte, wenn man sich für das moralische Wohlbefinden der Gesellschaft einsetzt und die Menschen auf allen Seiten, inklusive der sogenannten Bösen, gleichwertig menschlich behandelt. Unsere Unabhängigkeitserklärung besagt, dass das Land auf Werten wie Gleichheit und Gerechtigkeit basiert und dass diese Werte für alle gelten, unabhängig von der Religion oder der politischen Agenda. Ich kann diese Argumentation also nicht nachvollziehen und ich halte sie vor unmoralisch.

derStandard.at: Ein Argument der Siedlungsgegner ist, dass der Glauben an das Heilige Land und der gleichzeitige Kampf gegen die Siedlungspolitik ein Widerspruch seien.

Arik Ascherman: Die jüdische Tradition erklärt das gesamte Land inklusive der okkupierten Gebiete zum Heiligen Land der Israelis - das stimmt. Aber Gott spricht in der Bibel auch über die Regeln unseres moralischen Verhaltens. Die Aktionen, die wir unternehmen, um das Land zu behalten oder bekommen, sind unmoralisch. Was die Befürworter der Siedlungspolitik vergessen: So heilig das Land Israel auch ist, Menschenrechte sind noch heiliger.

So schmerzhaft es auch ist, Teile des Landes abzugeben, es gibt keinen Zweifel darüber, dass Menschenrechte an erster Stelle stehen. Rabbis for Human Rights hat keine Antwort darauf, wo die Grenzen verlaufen sollen. Aber die Anwendung von Gewalt, um die Siedlungen auszubauen, widerspricht der Unabhängigkeitserklärung und der Tora.

derStandard.at: Sie kommen aus den Vereinigten Staaten und leben seit 1991 ständig in Israel. In einer Rede in Oregon 2003 sagten Sie, es habe Sie nach Ihrer Ankunft schockiert, dass einige Teile der israelischen Gesellschaft die Verbindung zwischen Judentum, Humanismus und sozialer Gerechtigkeit nicht unbedingt gesehen haben. Hat sich das geändert?

Arik Ascherman: Es gibt eine große Kluft: Es gibt jene, die in der jüdischen Tradition die wunderbaren Regeln und Richtlinien zum Umgang mit anderen Menschen nicht sehen wollen.  Sie denken, dass das nur die Juden - und manchmal nicht einmal alle Juden gleichmäßig - betrifft. Und dann gibt es die, die sagen, dass die Bibel damit alle Menschen meint und keinen Unterschied macht zwischen Reichen, Armen, Frauen und Männern. Ich denke, dass es da noch immer sehr unterschiedliche Auffassungen gibt.

derStandard.at: Ist es schwierig eine Organisation wie die Ihre zu führen, vor allem in Jerusalem?

Arik Ascherman: Viele respektieren und unterstützen unsere Arbeit - manchmal mehr, manchmal eben weniger. Oft ist es auch so, dass Leute, die nicht unsere Meinung vertreten, trotzdem stolz darauf sind, dass es Organsiationen wie unsere gibt. Denn sie wissen und verstehen auch, dass Menschenrechtsorganisationen in einer Demokratie notwendig sind . Diese Einstellung hat sich allerdings seit dem Gazakrieg (Israelische Militäroperation "Gegossenes Blei" Ende Dezember 2008 im Gazastreifen, Anm.) verändert.

Die Knesset (israelisches Parlament, Anm.) hat vergangenes Jahr etwa die Subventionen für NGOs gekürzt. Das ist eine Entwicklung, über die wir sehr besorgt sind. Aber gleichzeitig habe ich Vertrauen in das israelische Volk und glaube daran, dass wir das überwinden werden.

derStandard.at: Rabbis for Human Rights wurde während der Ersten Intifada (gewalttätige Auseinandersetzung zwischen Palästinensern und der israelischen Armee ab Dezember 1987 bis zum offiziellen Ende, dem Friedensabkommen von Oslo 1993) gegründet. Wie war die Stimmung zu jener Zeit?

Arik Ascherman: Zur Zeit der Ersten Intifada gab es noch viel mehr Sympathien für die Palästinenser. Damals wurden viele ähnilche NGOs gegründet, weil vielen Rabbis klar wurde, dass die Menschen eine rabbinische, jüdisch-theologische Antwort und Erklärung dafür suchten, warum mit der ersten Intifada gewissermaßen eine rote Linie überschritten wurde.

derStandard.at: Zur Immigrationspolitik: Die Regierung hat sich bisher trotz wachsenden Protests nicht erweichen lassen, 400 Gastarbeiterkinder aus Israel nicht abzuschieben. Die Debatte wird zum Teil sehr heftig und untergriffig geführt. Laut offiziellen Angaben leben ungefähr 200.000 nicht-jüdische ausländische Arbeitskräfte aus Asien und Afrika in Israel. Innenminister Eli Yishai sprach deshalb von einer "existenziellen Bedrohung für den jüdischen Staat". Verstehen Sie diese Sorge?

Arik Ascherman: Ich verstehe die Sorgen, die viele Israelis hegen und das Gefühl, dass der jüdische Charakter des Landes und eine starke jüdische Mehrheit beibehalten werden sollen. Ich glaube aber nicht, dass 400 Kinder eine Bedrohung für den jüdischen Charakter des Staates darstellen. Es geht schließlich nicht darum, eine genetische jüdische Linie vorzuweisen, sondern als Jude zu leben.

Es ist auch sehr bezeichnend, dass Organsiationen von Holocaust-Überlebenden sich dagegen aussprechen und sagen, dass dieses Land so etwas angesichts der eigenen Geschichte nicht tun darf. Nicht, dass das Abschieben von Kindern mit dem Holocaust vergleichbar wäre, das ist es natürlich nicht, aber ich denke, dass das jüdische Volk sensibler reagieren sollte auf Vorfälle wie diesen. Ich denke auch, dass es absolut legitim ist, ausländische Arbeiter ins Land zu lassen.

derStandard.at: Israel hat kein Asylgesetz, ist aber aufgrund der Grenze zu Ägypten auch für politische Flüchtlinge aus Afrika zum Gelobten Land geworden. Ministerpräsident Netanyahu gab zu, er müsse angesichts der mangelnden Rechtslage stets "zwischen Humanismus und Zionismus" entscheiden...

Arik Ascherman: Als jüdisches Volk haben wir das Recht darauf zu achten. Es ist legitim, dass das Land seine jüdische Kultur beibehalten und einen Platz in der Welt haben möchte, wo es diese Kultur fortführen kann. So lange wir in einer Welt leben, die aus Nationalstaaten besteht, ist das legitim. Das Problem, das ich sehe, ist aber, dass es dort, wo es eine Mehrheit gibt, automatisch immer auch eine Minderheit gibt, die meistens diskriminiert wird. Ich würde meinen jüdischen Glauben gerne als Brücke zur Welt und nicht als Hindernis und Abschottungsgrund gegenüber dem Rest der Welt sehen.

derStandard.at: Eine Gruppe von 25 radikalen Rabbinern hat vor wenigen Wochen in Tel Aviv einen Aufruf an Hauseigentümer veröffentlicht, keine Wohnungen an "Eindringlinge" - sprich politische Flüchtlinge aus Afrika - zu vermieten. Dem folgte wenig später die Zustimmung einer Koalition aus Maklern und Vermietern. Wird das Problem der mangelnden Rechtsgrundlage von Ideologen, Demagogen und Fundamentalisten missbraucht oder ist das schlicht Rassismus?

Arik Ascherman: Ich weiß nicht, ob das als rassistisch oder einfach als menschenverachtend zu bezeichnen ist. Wir haben jedenfalls über 50 Rabbis organisiert, um eine Antwort auf diese Initiative zu geben. Das ist etwas, was ich nicht so stehen lassen kann. Man muss zwar der Fairness wegen hinzufügen, dass es um Ausländer ging, die keine Arbeits- und Aufenthaltserlaubnis hatten, aber eine solche Reaktion ist dennoch schlicht unangebracht. (fin, derStandard.at, 25.8.2010)

Kommentar posten
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rundblicker
27.08.2010 09:04

Es ist immer schön zu lesen, dass es Menschen gibt die auch Gegner berücksichtigen.

powerpack
27.08.2010 08:51
entlarvend einseitige sichtweise

ich finde es immer wieder entlarvend wenn ich lese wie sich die ganzen geiferer der welt zusammentun und gegen israel aufstehen und für die armen plästinenser eintreten, während die meisten von ihnen in gleichem atemzug alle anderen moslems für ihre angeblich so rückständige gesellschaftsstruktur und die unterdrückung der frau und das fehlen demokratischer werte verurteilen.

nur auf die palästinenser trifft dies natürlich nicht zu, denn die dortigen gebiete sind ein ort der demokratie und menschenrechte und eigentlich wollen die friedliebenden pazifisten aus dem gazastreifen nur den israelis die hände reichen, aber der böse staate israel bekämpft immer wieder vollkommen unschuldige - sarkasmus ende.

Prian Alb
27.08.2010 09:52

GEGEN israelische Menschenrechtsverletzungen zu sein bedeutet NICHT für palästinänsische oder sonstige Menschenrechtsverletzungen zu sein. Aber solche Zusammenhänge sind für N**i-Keulen-schwingende "Hassprediger" wie Sie offensichtlich zu hoch.

Und NEIN, der Zweck heiligt nicht die Mittel.

Alfredo di Stefano
31.08.2010 00:08

im endeffekt bedeutet das dies sehr wohl. wenn israel zerstört ist und die terroristen unter den juden wüten sagen die liberalen das ist zwar schlimm aber da kann man halt nichts machen - israel kann sich nur auf sich selbst verlassen und vielleicht in zukunft wieder auf die usa wenn obama weg ist

hallo51
07.12.2010 02:14

Hat das €uropa nicht schon in Bosnien gemacht ?

hallo51

Tower Hill
31.08.2010 09:37
Tatsächlich?

Also kann Ihrer Meinung Isr. nur auf Grund von Menschenrechtsverletzungen existieren?

Sepp Mösenlechner
27.08.2010 08:33
Israel heilig?

den boden habt ihr längst schon entweiht!

imir
27.08.2010 07:27

Ceterum censeo...

GG22
27.08.2010 03:20
Ein interessantes Interview mit J. Carter, das uns erfolgreich unterschlagen wurde/wird/werden wird

http://www.youtube.com/watch?v=u... re=related

Fritz Wunderlich
01.09.2010 18:24

leider nicht

lachen tut der Seele gut
26.08.2010 22:17

.....ein ehrliches Interview. Danke Rabbi Arik Ascherman!

vallis rosarum
 
26.08.2010 21:40
Die "großen" Religionen, die moslemische und die christliche,

-die jüdische Mutter der beiden kann noch am wenigsten dafür-
was haben sie uns gebracht?
Zwietracht, Mord und Elend! Millionenfach und über Jahrhunderte!!

AMEN!

4green2
29.08.2010 16:31

naja, hitler war nicht religiös, im gegenteil und mao war auch nicht grade christlich oder ähnliches...

das sind immernoch, neben den usa, die menschen/nation die die meisten auf den gewissen haben.

von den ganzen brutalen weltkriegen ganz zu schweigen die alles andere als religionskriege waren, und die ganzen massaker bestimmter völker die keine bekannte religion besitzten brauchen wir garnicht reden, (hunnen etc.)

japan bekennt sich auch keiner religion und hat halb china massakriert...

und viele mehr die man hier aufzählen könnte. alle menschen sind gleich, ob mit religion oder ohne, mörder ist nicht besser wenn er religiös ist, er hat dann nur eine ausrede für sein fehlverhalten.

IOVIS
17.09.2010 14:39
Du sollst nicht töten

Der Kommentar auf den sie antworten bezog sich nicht auf das 20. Jh., sondern auf "Jahrhunderte". Sie haben schon Recht, was die Kommunisten und Nationalisten betrifft. Die Nazis wollten jedoch ihren eigenen (Helden-)Glauben auf Basis der germanischen Saga aufbauen.

Christentum und Islam wüteten jedoch durch die Jahrhunderte und missionierten mit Schwert und ihrem Glauben an ihre Berufung als Heilsbringer (sic!). Da fragt man sich, ob Jesus (Jehoschua = der Erlöser), tatsächlich der Messias war. Leben wir ohne Fehl und Leid seit 2000 Jahren?

Der islamische Dschihad hingegen beruht auf ein Unverstädnis. Es gibt zwar den (kleinen) D., den Glaubenskrieg. Der wahre, "große D." ist jedoch der Kampf gegen das Böse in einem selbst.

powerpack
27.08.2010 08:42

falsch! nicht die religionen haben dies gebracht sondern die menschen die sie ausüben oder benützen.oder steht irgendwie in der bibel, im koran oder sonstwo, dass gegen irgendjemanden krieg geführt werden muss? NEIN, steht es nicht.

ich finde es dumm und ignorant alle religionen danach zu beurteilen was ein teil (seiner machthaber) in ihrem namen missbraucht hat. umgekehrt gab es immer in allen religionen sehr viele menschen die ihr leben für andere aufgeopfert haben - und zwar selbstlos. warum werden diese eigentlich von menschen wie ihnen nicht zitiert.

bitte nicht falsch verstehen, ich halte selber von den gott-zentrierten religionen auch nichts, weil ich selber buddhist bin. aber ich akzeptiere und respektiere alle religionen.

dietraeneallahs
26.08.2010 20:58
Geschlechtertrennung in Bussen! Wo?Im Iran?Afghanistan?Jemen?Pakistan?man sehe,höre und staune

http://www.youtube.com/watch?v=ckPdJrhF0iw

IOVIS
17.09.2010 14:54
Toleranz und Sexualfreundlichkeit

Nu, da haben die rein strenggläubigen Bewohner eines Stadtviertels (Mea Scha'arim) ihre eigene Buslinie zur Klagemauer bekommen! Niemand zwingt Sie dort einzusteigen. Die Toleranz die Sie hier einfordern, fehlt ihnen gegenüber Andersdenkenden. Abgesehen davon ist kaum eine Rel. in ihrem Ursprung so frauenfreundlich wie das Judentum.

Von jeher wurde der Frau bei der Heirat ihre Rechte verbrieft (Teil der Zermonie). Als bei uns die Geschäftswelt noch reine Männersache war, fanden sich (speziell im osteurop. Judentum) schon weibl. Geschäftsführer. Keine andere Rel. steht der Sinnesfreude und der Erotik (in der Ehe) so bejahend gegenüber wie der mosaische Glaube. Doch auch der Islam erklärt es zur Pflicht des Mannes, die Frau zu beglücken!

chelene chirsch
27.08.2010 09:46
gibt es in japanischen zügen auch.

was lernen wir daraus: die japaner sind offensichtlich noch viel schlimmer als die taliban (bei denen muss/darf die frau gar nicht aus dem haus).

powerpack
27.08.2010 08:44

ach weil sie sich da so aufregen, es gibt in österreich eine partei da sitzen bei den parteiveranstaltungen auch männer und frauen getrennt auf beiden seiten - sind deshalb alle österreicher rückständig? glaube ich nicht, also lassen sie sich bessere argumente einfallen.

und mal ganz abgesehen davon, die totale unterdrückung der frau in den palästinenischen gebieten ist ihnen dann wohl vollkommen gleichgültig oder wie?

gentileforever
27.08.2010 07:44
islam christentum

was ist mit dem zins der die welt knechtet? hat sie nicht den ursprung im thalmud?

Pe Sa
27.08.2010 09:48

der zins ist unchristlich. hat papst und kirche schon 12hundert-irgendwas festgestellt ^^
theoretisch darf die kirche weder geld zu zinsen verborgen, noch welches ausborgen das verzinst ist.
(bin darauf gestoßen weil päpste zu kreuzzugszeiten höhere beträge in verträge einschreiben haben lassen als sie bekommen haben weil sie offiziell keine zinsen akzeptieren dürften)
also der zins ist sinngemäß eine ausgeburt des teufels :)

gentileforever
27.08.2010 07:30
was ist schlimmer?

geraubte kindheit durch pornographie? komasaufen? ausbeutung der frau in den medien? was hat ein auto mit einer nackten frau zu tun? was ist besser ? zuerst an der eigenen nase nehmen....

dietraeneallahs
26.08.2010 20:49

http://www.youtube.com/watch?v=X... re=related

ist nicht gerade eine angenehme doku,aber doch enorm wichtig denke ich.kommt nicht oft vor,daß ich es kaum schaffe,mir etwas ganz durchzuschauen.beim 2.mal,hab ich es nur bis zur hälfte geschafft.

ich bewundere,wenn das ein angebrachtes wort ist,diese menschen dort,wie sie nach so langer zeit, voll von unvorstellbarem leid, noch überhaupt einen funken hoffnung in sich haben.

bitte anschauen!

Plasmaball
26.08.2010 20:37
Israel ist nicht heilig und Israel ist nichts heilig.

IOVIS
17.09.2010 15:02
Heilig? Israel?

Wenn meinen Sie mit Israel? Den Staat als solches, die Regierung, eine Partei, die Bevölkerung, die Judenheit (=Israeliten), oder den Stammvater Jakob (=Israel, "Gottesstreiter", nach seinem Kampf mit einem Engel am Fluss Jabbuk)??

Und dann stellt sich natürlich noch die Frage, was Sie unter heilig verstehen. Etwa linguistisch "heil, gesund" bzw. "ganz" (vgl. engl. "whole"-"holy", "healthy"), oder haben Sie einen katholischen Heiligkeitsbegriff, etwa, erhaben, erwählt, göttlich? Oder meinen Sie profan, unantastbar, ideal,..

Wenn Sie Kritik üben wollen, dann doch gerade heraus aussprechen und nicht auf Emotionen anspielen.

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