Eiszeitlicher "Junge von Chan Hol" aus Unterwasserhöhle geborgen

25. August 2010, 17:50
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Forscher ziehen Rückschlüsse auf Besiedelung der Amerikas in verschiedenen Wellen

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Tulum - Es gibt so Orte, die Archäologen pure Freude bereiten, auch wenn sie schwer erreichbar sind - im Gegenzug bieten sie nämlich Umweltbedingungen, die wertvolle Funde außerordentlich gut erhalten. Einer dieser Orte ist ein System von Unterwasserhöhlen nahe der Stadt Tulum auf der Halbinsel Yucatan im Südosten Mexikos. Über die Jahre hinweg wurden dort zahlreiche Funde aus dem Pleistozän gemacht, die Aufschluss über die frühe Besiedelung der beiden Amerikas durch Einwanderer aus Asien geben. Kürzlich erst gingen mexikanische Forscher mit ihrer Rekonstruktion der "Frau der Palmen" an die Öffentlichkeit: Einer Frau, die vor etwa 10.000 bis 12.000 Jahren gelebt hat und deren Gebeine in einer der Höhlen von Tulum gefunden wurden.

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