Leitbörsen in Fernost schließen mehrheitlich schwächer

25. August 2010, 12:31
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Singapur gut behauptet - Starker Yen belastet weiterhin

Wien - Die Leitbörsen in Fernost haben am Mittwoch mehrheitlich schwächer tendiert. Der Nikkei-225 Index in Tokio verschlechterte sich um 149,75 Zähler oder 1,66 Prozent auf 8.845,39 Punkte. Der Hang Seng Index in Hongkong fiel um 23,73 Zähler (minus 0,11 Prozent) auf 20.634,98 Einheiten.

Gegen den Trend konnte der Markt in Singapur leicht zulegen. Der FTSE Straits Times Index schloss bei 2.926,55 Zählern und einem Plus von 3,70 Punkten oder 0,13 Prozent. Der All Ordinaries Index in Sydney verlor hingegen um 61,8 Zähler oder 1,40 Prozent auf 4.356,6 Einheiten.

Shanghai Composite schwach

Klar schwächer zeigte sich die Chinesische Börse. Der Shanghai Composite büßte 2,03 Prozent auf 2.596,58 Zähler ein. Immobilienwerte fanden sich hier unter den größeren Verlierern. So büßten Huayuan Property 6,16 Prozent auf 6,40 Yuan ein und Poly Real Estate rutschten 3,57 Prozent auf 12,14 Yuan ab.

Der Nikkei-225-Index in Tokio ist belastet von einem weiterhin starken Yen und schwachen US-Vorgaben auf den tiefsten Stand seit 16 Monaten gerutscht. Wie schon am Vortag habe die Enttäuschung über die Untätigkeit der zuständigen Stellen angesichts des anhaltenden Höhenfluges der japanischen Währung belastet, sagten Händler. Marktbeobachter verwiesen zudem auf wachsende Sorgen um die weltweite konjunkturelle Entwicklung auch angesichts der zuletzt enttäuschend ausgefallenen US-Daten. Einmal mehr waren Exportwerte unter den Verlierern zu finden.

In Singapur gaben City Developments um 0,67 Prozent auf 11,82 Singapur-Dollar nach. CapitaMalls Asia verloren 0,96 Prozent auf 2,06 Singapur Dollar. Hingegen konnten sich Singapore Telecommunications um 1,34 Prozent auf 3,03 Singapur Dollar steigern.

An der Börse von Sydney zählten Minenwerte zu den auffälligsten Titeln. Marktbeobachter verwiesen auf die gesunkenen Kupfernotierungen. Rio Tinto Group verloren 2,28 Prozent auf 69,45 australische Dollar. BHP Billiton gaben 0,27 Prozent auf 37,44 Dollar nach. Der Bergbaukonzern hat von Jänner bis Juni deutlich mehr Gewinn einfahren können. Der Ausblick fiel laut Marktbeobachtern jedoch vorsichtig aus. (APA)

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