Chilloutstrecke als "Verhöhnung"

25. August 2010, 11:11
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VP-Planungssprecher Hoch: Bahnhof sei kein Ort, der aufgesucht wird, um sich zu erholen und zu entspannen

VP-Wien-Planungssprecher Alfred Hoch kritisiert die Aussagen von SP-Planungsstadtrat Schicker zum neuen Hauptbahnhof im derStandard.at-Gespräch. "Wenn Schicker meint, der 335 Meter Fußweg von den Bahngleisen am neuen Hauptbahnhof bis zur U-Bahn sei eine "Chill-Out-Strecke" und als solche sinnvoll, so ist dies eine klare Verhöhnung der Öffi-Benutzer, insbesondere der Pendler, aber auch von Touristen."

Schicker habe offenbar "keine Ahnung von der realen Situation an Verkehrsknotenpunkten, besonders zu den täglichen Stoßzeiten", so Hoch. Ein Bahnhof sei kein Ort, der aufgesucht wird, um sich zu erholen und zu entspannen. Für den VP-Planungssprecher ist Schickers Aussage auch ein Indiz dafür, dass es ihm an Argumenten, warum kein zweiter U-Bahnanschluss für den Hauptbahnhof geplant sei, fehle, die Anfahrts- und Zufahrtskapazitäten seien nur unzurecihend gegeben, befürchtet die ÖVP Wien. (red, derStandard.at, 25.8.2010)

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