Geheimdienst FSO gehackt

24. August 2010, 23:05
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Kommunikation im Internet veröffentlicht - Für Schutz von Medwedew und Putin zuständig

Moskau - In Russland haben Computerhacker ein Online-Kommunikationsportal des Geheimdienstes FSO geknackt, der für den Schutz von Präsident Dmitri Medwedew und Regierungschef Wladimir Putin zuständig ist. Am Montag habe es einen Angriff auf das Internet-basierte System gegeben, teilte der FSO der russischen Nachrichtenagentur Interfax zufolge am Dienstag mit. Der Vorfall werde untersucht.

Die Hacker machten am Montag über mehrere Stunden Nachrichten aus dem FSO-Portal für die Öffentlichkeit im Internet zugänglich, indem sie Links zu den Dokumenten in Foren veröffentlichten, wie die Zeitung "Wedemosti" berichtete. Der Geheimdienst spielte den Angriff auf sein Kommunikationssystem herunter: Das Kommunikationsportal spiele keine Rolle bei der Überwachung der Staatsorgane, erklärte der FSO. Wirklich sensible Seiten seien nun zusätzlich überprüft worden.

Der FSO kontrolliert etwa den Zugang zum Roten Platz in der russischen Hauptstadt Moskau sowie zum dortigen Lenin-Mausoleum. Die Hauptaufgabe des Geheimdienstes ist jedoch der Schutz ranghoher Staatsvertreter. (APA)

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