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24. August 2010, 19:43
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ERC-Starting-Grant an Kärntner Sozialökologen

Bereits acht "Starting Grants" des Europäischen Forschungsrats ERC sind in der aktuellen Ausschreibungsrunde an Wissenschafter aus Österreich gegangen. Die mit bis zu zwei Millionen Euro dotierte Auszeichnung für Nachwuchswissenschafter geht unter anderem an Karlheinz Erb vom Institut für Soziale Ökologie der Universität Klagenfurt. Er beschäftigt sich in seinem Projekt mit dem Phänomen der Landnutzungsintensität und -intensivierung, ein nach seinen Angaben bisher vernachlässigter Forschungsgegenstand. Dabei stehen Fragen der Veränderungen von Landnutzung, deren räumlichen und zeitlichen Mustern und Dynamiken, deren Antriebskräfte und Auswirkungen - etwa auf Ökosysteme -, das Klima, aber auch die Gesellschaft im Mittelpunkt.

Zum Ökologiestudium kam Erb aus Lana bei Meran an die Uni Wien und absolvierte das Master-Programm Humanökologie in Brüssel. Aufenthalte an der University of Leeds und am Potsdam Institut für Klimafolgenforschung folgten. Im April 2008 hat Erb sich habilitiert. Er ist Mitglied der Commission for Ecosystem Management der UN-Umweltbehörde IUCM. (APA, red/DER STANDARD, Printausgabe, 25.08.2010)

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