Wall Street raucht sich ein

24. August 2010, 18:48
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An der Wall Street weht ein neuer Wind. Die Finanzkrise hat nämlich nicht nur am Markt für Wertpapiere für Umwälzungen gesorgt - etwa durch neue Vorschriften. Auch viele Wall-Street-Banker haben umgesattelt - und zwar in der Wahl ihrer Aufputschmittel.

So ist die Zahl jener Banker und Finanzleute, die mit Kokain erwischt wurden, zwischen 2007 und 2009 von 16 auf sieben Prozent gesunken. Die Zahl der Fälle von Marihuana-Missbrauch ist dagegen sprunghaft (von 64 auf 80 Prozent) angestiegen, berichtet das Wall Street Journal. Erhoben hat die Zahlen das US-Unternehmen Sterling Infosystems, das im Auftrag vieler Wall-Street-Firmen die Mitarbeiter auf Drogenmissbrauch untersuchte.

Die Conclusio: Zwar steigt der Gebrauch des für seine beruhigende Wirkung bekannten Suchtmittels, grundsätzlich sei die Finanzbranche jedoch relativ sauber - jedenfalls, was die Drogen angeht. Immerhin.  (bpf, DER STANDARD, Print-Ausgabe, 25.8.2010)

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