Demner weist Vorwürfe zurück: "Ungerechtfertigte Diskreditierung"

24. August 2010, 16:34
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Agenturchef: Auftragsvolumen lag bei "Bruchteil" der kolportierten fünf Millionen

Mariusz Jan Demner kann die Kritik des Fachverbandes an der Inseratenvergabe der Bundesregierung nicht nachvollziehen. Das Auftragsvolumen der "Für Österreich erreicht"-Kampagne habe nur einen Bruchteil der kolportierten fünf Millionen Euro ausgemacht, so Demner zur APA. "Das Agenturhonorar liegt weit unter jener Grenze, die eine Ausschreibung bedingen würde." Die Agentur ortet eine ungerechtfertigte Diskreditierung.

Der Fachverband für Werbung und Marktkommunikation hatte am vergangenen Donnerstag öffentlich Kritik an der Vergabepraxis der Regierung geübt. Als Beispiel brachte die Interessenvertretung die von Demner durchgeführte Imagekampagne, die ohne Ausschreibung vergeben worden sei. (APA)

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