Kevin vs. Maximilian

Vorname beeinflusst Schulnote

24. August 2010, 15:52

Studie: Vorurteil durch Vornamen beeinflusse nicht nur Einstellung sondern auch Noten

Im letzten Jahr wurde ein Studie veröffentlicht, die untersuchte inwieweit der Vornamen die Sicht der Lehrer auf die Schüler beeinflusst (derStandard.at berichte). Dabei schnitte Kevin oder Chantal besonders schlecht ab. Inwieweit sich die Einstellung der Lehrer auf die Schulnoten der Lehrer auswirkte konnte nicht festgestellt werden, dieser Frage wurde nun in einer Folgestudie am Institut für Pädagogik der Uni Oldenburg.

Die Vornamen von Kindern können deren Schulnoten beeinflussen. Das haben deutsche Wissenschafter in einer Studie herausgefunden, bei der sie den Zusammenhang zwischen Namen und Notengebung analysierten. "Aufgaben, die unter dem Namen Maximilian verfasst wurden, erhielten zum Beispiel eine bessere Bewertung als die gleichen Aufgaben unter dem Namen Kevin", sagte die Betreuerin der Arbeit, Astrid Kaiser. Verfasst wurde die Studie von einer ihrer Studentinnen, die jedoch anonym bleiben möchte.

Für die Online-Studie hatten mehr als 200 Volksschullehrer Texte bewertet. Diese stammten zwar immer von demselben Kind, mal trug es aber einen mit Vorurteilen belasteten Vornamen wie Kevin, mal einen positiv empfundenen wie Maximilian. (red, derStandard.at, 24.8.2010)

 

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Posting 1 bis 25 von 88
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Penelope11
00
Schon wieder dieser Schwachsinn!

Redundante Wiederholungen wie diese hier langweilen, noch dazu, wenn sie so dumm sind. Bei mir hat Gülsüm A. die Nachprüfung nicht geschafft, Gülsüm K. aber sehr wohl. Ihre Namen spielen dabei keinerlei Rolle. Kevin ist im Gym übrigens mein Klassenbester.

mountaineer
00
31.8.2010, 14:54
Wette!

jede wette, dass maximilians bei einem x-beliebigen test besser abschneiden würden als alle kevins der gleichen altersgruppe?

Phryx Sodalis
00
31.8.2010, 13:00

Bitte kein Drama daraus machen, ich werde meine Töchter Jenna, Briana und Aletta nennen.

Ich gebs zu
00
26.8.2010, 17:27
ich möchte mir gar nicht vorstellen, wie

Boromir, Eusebius und Auriel abgeschnitten hätten.

Ich gebs zu
01
26.8.2010, 17:23
Die Geschichte ist doch schon vor einem halben Jahr hier gestanden.

sam duke
33
26.8.2010, 05:16
dass vornamen

schulnoten beeinflussen, halte ich für stark übertrieben. studienautoren wollen halt auch zusätzlich geld verdienen.
meine erfahrung ist folgende: wie ich die schüler in der ersten stunde einschätzte, so verlassen sie in der regel 4 jahre später die schule.

DagmarRehak
 
00
11.9.2010, 00:14
Eben.

Sie teilen die Kinder auf den ersten Blick ein, und so müssen sie auch enden. Gut, Sie gehen dabei nicht nach dem Vornamen, aber Sie legen sich unabwendbar fest. Und das halten Sie wahrscheinlich auch noch für Menschenkenntnis.

Aleksandar
02
Genau das ist das Problem:

1. Deutsch-Schularbeit: Nicht genügend. Der Schüler kommt 4 Jahre nicht über ein Befriedigend.
1. Tag: "Kevin". Ein Kevin ist so und so. Letzter Tag: So wie ich gesagt habe.
Nie was von der self-fulfilling prophecy gehört???

Lucrezia94
01
31.8.2010, 16:06
Self-fulfilling prophecy?

Oder sind Sie ein Genie, das bei jedem Menschen auf den ersten Blick sein intellektuelles Potential erkennt?

evolution hunter
24
26.8.2010, 13:34

Armer Lehrer. Dann dürften Sie ihnen wohl kaum was beibringen.

sam duke
11
31.8.2010, 05:59
q.e.d.

sinnerfassend lesen ist das geheimnis.

standardabweichung
00
25.8.2010, 15:25

erklärt auch die engelberts und adolfsanhäufung bei den oldies

gagarin
01
25.8.2010, 14:58
Hier werden Sie geholfen:

Ausführliche Erklärung des KEVINISMUS:

http://de.uncyclopedia.org/wiki/Kevinismus

Georg-99
01
25.8.2010, 14:02

Das gleiche wurde mal mit Bewerbungsschreiben gemacht mit diesen beiden Namen:

Jaqueline Müller,
Marie-Sophie Müller.

Das Ergebnis war dasselbe wie in dieser Studie, vermutlich wurde nicht nach einem Friseurlehrling gesucht ...

Jowanni
00
25.8.2010, 13:29
da gibts doch auch diese andere studie

hab mal von einer studie gelesen (ich glaube im magazin, der waldviertler schuhwerkstatt), die besagt hat, dass sich lehrer auch von potential analysen (bzw zufälligen voraussagen der entwicklung) eines schülers beeinflussen ließen. bei dieser studie wurde am schulbegin eine prognose über die entwicklung von schülern abgegeben und die lehrer haben in weiten teilen diese entwicklung auch festgestellt (auch wenn die prognose ein zufalls produnkt war). habe mir gedacht, dass es da ähnlichkeiten gibt. bitte um nachsicht, wenn meine darstellung im detail vom original abweicht, ich habe das heft nicht vor mir aber die hauptbotschaft habe ich glaub ich richtig beschrieben.

Ich gebs zu
02
26.8.2010, 17:29
Der Rosenthal-Effekt wurde bereits in den späten Sechzigerjahren

nachgewiesen: die Erwartungshaltung beeinflusst das Ergebnis.

"Objektiv" beurteilt nur eine Maschine, wenn man einen Raster findet, nach dem sie beurteilen kann.

Fritz Meyer
00
25.8.2010, 13:04
In meiner ersten Schulklasse waren drei Michaels.

Damals scheint's noch ein echter "Modename".

Heute gibt es jede Menge englische Namen, was ich nicht so furchtbar schlimm finde. Peinlich wird's halt nur, wenn da offensichtlich ein Filmcharakter, Boulevardmagazin oder schlimmer "Pate" gestanden hat.

Und bei Kevin oder Jennifer hat man eben immer genau das Gefühl.

Alfred Busenschauer
10
25.8.2010, 12:59

Die Schichtzugehörigkeit bestimmter Namen kann aber dennoch eine Ursache für den Effekt sein. Wenn die Kevins dieser Welt normalerweise eher schlechtere Aufsätze schreiben, als die Maximilians, dann schlägt sich das auch in den Ergebnissen in Form von Stereotypien, die durch vergangene Erfahrungen geprägt werden, wider.

lothar.matthäus
32
25.8.2010, 13:38
"Für die Online-Studie

hatten mehr als 200 Volksschullehrer Texte bewertet. Diese stammten zwar immer von demselben Kind, mal trug es aber einen mit Vorurteilen belasteten Vornamen wie Kevin, mal einen positiv empfundenen wie Maximilian."

Außerdem schlägt sich etwas nicht "wider", sondern "nieder", Fredl!

*

Alfred Busenschauer
01
25.8.2010, 17:37

Bitte zuerst meinen Beitrag lesen, dann denken und dann schreiben.

Was ich schrieb: obwohl der Aufsatz der Gleiche ist, bewerten die Lehrer sie unterschiedlich - aufgrund der Namen. Könnte also sein, dass sie die Erfahrung gemacht haben, dass die Kevins dieser Welt eher der Unterschicht entstammen und somit per se ein negativer gefärbtes Bild von dem Kind haben, somit auch schlechter benoten. Jetzt verstanden?

lothar.matthäus
21
27.8.2010, 12:30
Was anderes

würde das bestätigen als das oben in der Studie beschriebene Vorurteil?

Wenn Sie etwas meinen, es aber nicht klar ausdrücken können, dann machen Sie mir dafür keine Vorhaltungen!

*

Frankensteins Fekternich
07
25.8.2010, 11:41

Leutln, nennt eure Kinder Josef beziehungsweise Maria. Mit diesen Namen fallen sie nicht auf und sie können Spitzenpolitiker in der ÖVP werden-egal wie böd und unbegabt sie sind.

Evelyne R.
120
25.8.2010, 11:37
Möglicherweise

war der Maximilian besser als der Kevin!
Ist das jetzt wieder eine spezielle Sommerstudie?

the hag o'hags (aka Esme Weatherwax)
04
27.8.2010, 00:05

Ihre Antwort passt ins Bild, die Effelihne war schließlich die Schantall der 70er.

Neuer Nick neues Glück
01
25.8.2010, 14:42

Wenn du lesen kannst dann tu es auch hin und wieder.

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