Österreicher geben elektronischen Zeitungen mehr Zukunft als E-Books

24. August 2010, 14:32
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Bei Unter-30-Jährigen glauben 48 Prozent, dass Zeitungen künftig hauptsächlich im Internet gelesen werde

Jeder dritte Österreicher glaubt, dass Tageszeitungen in Zukunft hauptsächlich im Internet gelesen werden, nur zehn Prozent halten jedoch diese Entwicklung im Buch-Bereich für wahrscheinlich. Das geht aus einer heute veröffentlichten OGM-Telefonumfrage (Sample: 500, maximale Schwankungsbreite plus/minus 4,5 Prozent) im Rahmen des zweiwöchentlichen "Infoscreen-Monitors" hervor.

"Mit dem ständig verbesserten online-Angebot der Tageszeitungen kann man wohl mit einiger Sicherheit davon ausgehen, dass dieser Wert weiter steigen wird"

Laut der Umfrage glauben 36 Prozent der österreichischen Bevölkerung, dass Tageszeitungen in Zukunft hauptsächlich in elektronischer Form gelesen werden. "Mit dem ständig verbesserten online-Angebot der Tageszeitungen kann man wohl mit einiger Sicherheit davon ausgehen, dass dieser Wert weiter steigen wird", so OGM-Expertin Karin Cvrtila in einer Aussendung. Bei den Unter-30-Jährigen gehen sogar 48 Prozent davon aus, dass Zeitungen künftig hauptsächlich im Internet gelesen werden. Knapp über die Hälfte der gesamten Befragten (53 Prozent) gehen allerdings davon aus, dass weiterhin vor allem die Printausgaben gelesen werden. Elf Prozent enthielten sich einer Einschätzung.

Im Gegensatz dazu ortet die Umfrage kaum Potenzial für E-Books: 79 Prozent der Befragten gehen davon aus, dass klassischen Büchern auch in Zukunft gegenüber deren elektronischer Ausgabe der Vorzug gegeben wird. Lediglich zehn Prozent glauben, elektronische Ausgaben werden den gedruckten den Rang ablaufen, zwölf Prozent äußerten keine Meinung dazu. (APA)

 

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