George Lucas klagt "Jedi Mind" Gedankensteuerung

24. August 2010, 13:57
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Unternehmen entwickelt Gedankensteuerung für Computer - Lucasfilm sieht Markenrecht verletzt

Star Wars Mastermind, George Lucas, verklagt mit seinem Filmproduktionsunternehmen "Jedi Mind", ein Unternehmen das sich Technologie zur Gedankensteuerung beschäftigt.

Das Unternehmen Jedi Mind bietet gedankengesteuerte Software und ein, auf Gehirnwellen reagierendes, Headset an. Auf der Homepage des Unternehmens wird Nutzern versprochen, dass sie Computerspiele "mithilfe von Gedankenkraft" steuern könnten. Darunter fielen etwa die Titel Call of Duty oder World of Warcraft.

Markenstreit

Der Unternehmensname Jedi Mind stammt vom "Jedi Mind trick", einem Begriff aus dem Star Wars Universum. Im Mai des vergangenen Jahres habe Lucasfilm eine Unterlassungsanordnung an Jedi Mind gesendet, berichtet der Nachrichtendienst Reuters. Der Chef von Jedi Mind soll darauf mit dem Versprechen reagiert haben, dass man den Namen stufenweise zurückziehen werde. Lucasfilm erklärte sich nach eigenen Angaben damit einverstanden, doch ließ Jedi Mind keine Taten folgen.

Reuters schreibt, dass Lucasfilm Rechte an den Marken "Jedi Knight", "Jedi Power Battlers" und "Jedi Training Academy" besitze, nicht aber an "Jedi Mind" direkt. Lucasfilm sieht das aber anders und erklärt, dass man Kontrolle über "alle Charakteristika in Verbindung mit den Jedi Knights" habe.

Aufgrund der Schädigung des Rufs möchte Lucasfilm fünf Millionen US-Dollar von Jedi Mind einklagen. (pd)

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    Im Bild: eine Szene aus Star Wars: Episode I.

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