FACC liefert erste Teile für Airbus A350 XWB

24. August 2010, 12:32
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Verkleidungen für Rolls-Royce-Triebwerk werden getestet

Linz - Der Technologiekonzern FACC AG mit Sitz in Ried im Innkreis in Oberösterreich hat erste Triebwerksverkleidungen für den Airbus A350 XWB geliefert. Dies ist Teil des Auftrags der Firma Goodrich zur Konzeption, Entwicklung und Fertigung des Schubumkehrgehäuses des neuen Rolls-Royce-Triebwerks. Das berichtete das Unternehmen am Dienstag in einer Presseaussendung. Es geht von einem Auftragsvolumen von 400 Mio. US-Dollar (315 Mio. Euro) aus.

Die ersten gefertigten Komponenten werden als "Engine Development Units" an den Triebwerksprüfständen bei Rolls-Royce zahlreichen Tests unterzogen. FACC entwickelt und fertigt Verkleidungsteile der Schubumkehr sowie die Schubumkehr-Türen. Diesen Auftrag bekam die Innviertler Firma im Juli 2009 von Goodrichs Aerostructures-Sparte mit Sitz in Chula Vista, Kalifornien (USA). Der Erstflug der A350 XWB ist für 2012 geplant.

FACC fertigt die Schubumkehrgehäuse im Werk 4 in Reichersberg (Bezirk Ried). Das Werk sei eine der modernsten Fertigungsstätten für leichte Faserverbundkomponenten, hieß es in der Aussendung. FACC stelle die einzelnen Bauteile großteils aus Faserverbund her und liefere sie als installationsfertiges System an Goodrich aus. Eine wesentliche Verminderung der Lärmemission werde durch die von FACC entwickelten, zweifach wirksamen akustischen Bauteiloberflächen erzielt. Für die einzelnen A350 XWB-Modelle wird FACC auch die Spoiler, verschiedene Komponenten der Gepäckablagen sowie alle aus Faserverbund bestehenden Komponenten des Trent XWB-Triebwerks liefern.(APA)

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