Pankl läuft wieder positiv

24. August 2010, 11:05
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Motoren- und Antriebshersteller schreibt wieder schwarze Zahlen

Wien - Der börsenotierte steirische Motoren- und Antriebshersteller Pankl Racing Systems AG hat im dritten Quartal 2009/10 wieder schwarze Zahlen geschrieben. Das operative Ergebnis (Ebit) drehte ins Plus und kam bei 0,5 Mio. (-1,0 Mio.) Euro zu liegen. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) verbesserte sich von 1,2 auf 2,6 Mio. Euro. Unterm Strich verdiente Pankl 0,8 Mio. Euro - nach einem Verlust von 1,4 Mio. Euro.

Mehr Umsatz

Der Umsatz stieg im dritten Quartal um 11 Prozent auf 22,2 Mio. Euro, was hauptsächlich auf die Belebung im Geschäftsbereich High Perfomance zurückzuführen sei, teilte das Unternehmen am Dienstag ad hoc mit. Nach neun Monaten sind die Umsatzerlöse allerdings um 7 Prozent auf 72,1 Mio. Euro geschrumpft.

Im dritten Quartal habe sich zusätzlich im Bereich Racing- und Aerospace-Geschäft positiv ausgewirkt, dass im Vorjahr ab dem dritten Quartal die Krise voll durchgeschlagen habe und es zumindest zu einer Stabilisierung auf diesem Niveau gekommen sei, erklärt Pankl.

In den ersten neun Monaten 2009/10 verbesserte sich das Ebit um 13 Prozent auf 3,1 Mio. Euro, das Ebitda blieb mit 9,4 Mio. Euro stabil. Das Ergebnis nach Steuern betrug 2,7 Mio. nach 0,7 Mio. Euro.

Im Segment Racing/High Performance schrumpfte der Umsatz in den ersten neun Monaten um 5,1 Prozent auf 56,1 Mio. Euro, das Ebit stieg hingegen von 2,2 Mio. auf 2,9 Mio. Euro. Im Bereich Aerospace setzte Pankl mit 11,4 (13,2) Mio. Euro ebenfalls weniger um, das Ebit halbierte sich auf 0,3 Mio. Euro.

Relativ stabiler Ausblick

Für heuer geht Pankl davon aus, dass sich die wirtschaftliche Entwicklung nicht wesentlich verändern wird. Insgesamt rechnen die Steirer für 2009/10 mit einem Umsatz, der "geringinfügig" unter dem Vorjahresniveau liegen wird. Die im Vorjahr eingeleiteten Kostensenkungsmaßnahmen würden sich aber weiterhin positiv auf das Ergebnis auswirken.

"Obwohl die Automobilkonzerne unerwartet schnell die Krise überwunden haben, sind wir noch mit vielen Unsicherheiten hinsichtlich der weiteren wirtschaftlichen Entwicklung konfrontiert", so CEO Wolfgang Plasser. Besonders im Racing- und Aerospace-Bereich fehlten noch Anzeichen für eine wirtschaftliche Erholung. Im Segment High Performance scheine die Auftragslage weiterhin gut zu bleiben.(red)

 

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