Börse Frankfurt: Dax schließt im Minus

25. August 2010, 18:51
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US-Daten sorgen weiter für Verunsicherung

Frankfurt - Die Frankfurter Aktienbörse ist am Mittwoch mit tieferer Grundtendenz aus dem Handel gegangen. Der DAX verlor 35,94 Punkte (minus 0,61 Prozent) auf 5.899,50 Einheiten. Der TecDAX sank um 7,19 Punkte oder 0,99 Prozent auf 718,04 Punkte. Der M-DAX ermäßigte sich 96,58 Punkte oder 1,19 Prozent auf 8.006,42 Zähler. Der HDAX schloss mit 2.975,72 Einheiten und einem Minus von 20,27 Zählern oder 0,68 Prozent. Der C-DAX verlor 3,46 Punkte oder 0,67 Prozent auf 513,65 Zähler.

Der deutsche Aktienmarkt hat am Mittwoch an die Schwäche der vergangenen Tage angeknüpft. Erneut enttäuschende Konjunkturdaten aus den USA hielten laut Händlern die Verunsicherung der Anleger aufrecht. Der Markt habe sich am Morgen zwar kurzzeitig von einem guten ifo-Index zu einem Sprung ins Plus inspirieren lassen, dann hätten sich die Anleger aber umgehend wieder zurückgezogen, sagte ein Analyst. Das Thema USA überlagere derzeit alle anderen Faktoren, und so hätten dann schwache Daten vom Immobilienmarkt am Nachmittag nochmals für Verstimmung gesorgt. Anleger seien derzeit kaum bereit, Risiken am Aktienmarkt einzugehen, sagte ein Händler.

Bayer an Dax-Spitze

Bayer-Aktien standen mit plus 1,61 Prozent auf 47,08 Euro gegen den Trend an der DAX-Spitze. Händler verwiesen auf einen Vorbericht des TV-Senders CNBC zu einem kommende Woche anstehenden Kongress der europäischen Fachgesellschaft der Kardiologen. Darin seien positive Erwartungen zu den Herzmedikamenten von Bayer geschürt worden.

Anteile der Deutschen Post legten nach einem Medienbericht über eine mögliche Auslagerung der Paketzustellung 0,08 Prozent auf 12,81 Euro zu. Unter den Gewinnern waren auch defensive Werte wie Fresenius, die Deutsche Telekom oder Henkel, die laut Händlern in Zeiten wachsender Konjunktursorgen gefragt seien.

Nach einer Analystenstudie setzten die Aktien von HeidelbergCement ihre Talfahrt vom Vortag dagegen fort und gaben um 1,86 Prozent auf 31,40 Euro nach. Merrill Lynch gab seine Kaufempfehlung auf und bewertet die Papiere künftig mit "Neutral". Bankenwerte waren ebenfalls schwach. Papiere der Deutschen Bank gaben um 1,34 Prozent nach, Titel der Commerzbank fielen am Indexende um 2,32 Prozent.

Analysten sorgten auch im MDax für Bewegung. Tognum waren mit plus 2,35 Prozent auf 14,39 Euro der Spitzenwert, nachdem Berenberg die Titel zum Kauf empfiehlt. Zahlen gab es indes bei kleineren SDax-Werten. Die am Vorabend vorgelegte Bilanz der zweitgrößten deutschen Fluggesellschaft Air Berlin wurde am Markt gemischt aufgenommen. Die Aktien schlossen dennoch 0,57 Prozent höher bei 3,35 Euro. (APA)

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