Madrid bestätigt Freilassung von Al-Kaida-Geiseln

23. August 2010, 18:26

Angeblich Millionen-Lösegeld für zwei spanische Entwicklungshelfer bezahlt

Madrid - Die Regierung in Madrid hat die Freilassung von zwei Spaniern bestätigt, die vor neun Monaten vom Terrornetz Al-Kaida in Mauretanien entführt worden waren. Die beiden Entwicklungshelfer Roque Pascual and Albert Vilalta befänden sich im westafrikanischen Burkina Faso in Sicherheit und sollten mit einem Flugzeug nach Spanien zurückgebracht werden, gab Ministerpräsident José Luis Rodríguez Zapatero am Montag in Madrid bekannt.

Damit ging das längste Geiseldrama in der Sahelzone zu Ende. Die beiden Männer hatten sich 267 Tage in der Gewalt der Terroristen befunden. Nach unbestätigten Medienberichten soll Madrid ein Lösegeld von mehreren Millionen Euro gezahlt haben. Die Spanier waren Ende November 2009 zusammen mit ihrer Kollegin Alicia Gámez von Terroristen der Gruppe Al-Kaida im islamischen Maghreb (AQMI) in Mauretanien überfallen und über die Grenze nach Mali verschleppt worden. Gámez kam im März frei. (APA/dpa)

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