Campbell will United-Biscuits-Kekssparte

22. August 2010, 17:29
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Britisches Unternehmen könnte zerschlagen werden

London - Der weltgrößte Suppenhersteller Campbell will einem Zeitungsbericht zufolge Teile des britischen Lebensmittelkonzerns United Biscuits übernehmen. Campbell wolle 1,5 Mrd. Pfund (1,83 Mrd. Euro) auf den Tisch legen, berichtete die "Sunday Times". Allerdings sei der US-Suppenkonzern nur an der Keks-Produktion von United Biscuits interessiert, so dass das Unternehmen zerschlagen werden könnte.

Für den Snack-Bereich könne sich Campbell weniger erwärmen. Das Keksgeschäft macht drei Viertel des Unternehmens aus, das vor allem in Kanada, den USA und Australien aktiv ist. Campbell vertreibt in Deutschland die Suppenmarken Erasco und Lacroix.

Die Finanzinvestoren Blackstone und PAI Partners hatten United Biscuits 2006 übernommen und wollen den Konzern früheren Angaben zufolge für mehr als zwei Milliarden Pfund losschlagen. Der "Sunday Times" zufolge nehmen die Investoren mangels Interesse am Gesamtkonzern aber auch Gebote nur für die Keks-Sparte unter die Lupe. (APA/Reuters)

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