Berliner Akademie plante Archiv-Präsentation

    21. August 2010, 22:14
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    Hatte Archiv kürzlich übernommen - Akademiepräsident: Künstler "von ungeheurer Sprengkraft, künstlerisch wie politisch"

    Berlin - Die Berliner Akademie der Künste hat vor kurzem das Archiv des gestorbenen Regisseurs Christoph Schlingensief übernommen und plante mit ihm eine öffentliche Präsentation. Das sagte Akademiepräsident Klaus Staeck der Nachrichtenagentur dpa am Samstag. In einem Nachruf der Akademie schrieb Staeck, mit Schlingensief sei ein Künstler "von ungeheurer Sprengkraft, künstlerisch wie politisch" gestorben.

    "In allen seinen Arbeiten, angefangen von den ersten filmischen Versuchen bis hin zu seinen großartigen Opern-Inszenierungen ging es ihm um die Auslotung des Verhältnisses von Politik, Kunst und Gesellschaft", schrieb Staeck. Unvergleichbar habe er es mit seinem umfangreichen Werk "immer wieder geschafft, sich einzumischen und künstlerisch wie politisch Position zu beziehen". Staeck betonte: "Wir sind uns der Verantwortung für sein Archiv, das seinen Platz in der Akademie gefunden hat, bewusst und werden sie wahrnehmen." (APA/dpa)

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