Finanzministerium dementiert eidesstattlich

20. August 2010, 18:56
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Streit zwischen "ZiB" und Finanzministerium treibt absurde Blüten

Wien - Absurde Blüten treibt ein Streit zwischen Finanzministerium und der "Zeit im Bild". Diese hatte am Mittwoch unter Berufung auf einen anonymen Beamten aus dem Finanzressort berichtet, dass dort Berechnungen über eine höhere Besteuerung von Urlaubs- und Weihnachtsgeld angestellt worden seien. Eine ähnliche Diskussion gab es bereits vor einigen Monaten - der Standard berichtete. Im Ministerium betont man aber, das sei kein Thema.

Am Freitag erklärte nun Ministeriumssprecher Harald Waiglein, man habe von allen infrage kommenden Beamten eine eidesstattliche Erklärung unterschrieben bekommen, wonach sie zu dem Thema weder mit der für den Beitrag zuständigen ZiB-Redakteurin noch mit dem ORF Kontakt gehabt hätten. In den Programmrichtlinien des ORF steht: "Nur erfahrungsgemäß zuverlässige Agenturen sind ohne ausdrückliche Zitierung als Hauptinformationsquellen zulässig." (APA, red, DER STANDARD, Print-Ausgabe, 21./22.8.2010)

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