Facebook Places verwirrt User

23. August 2010, 13:40
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Einstellungen zur Privatsphäre undurchsichtig - Soziales Netzwerk möchte mit Video aufklären

Mit dem neuen Facebook Places können Nutzer ihren Aufenthaltsort direkt auf Facebook posten. Die Seite Techncrunch berichtet von Undurchsichtigkeiten bei den Einstellungen zur Privatsphäre, obwohl das soziale Netzwerk zum Start die Wichtigkeit des Datenschutzes betonte.

Keine Sicherheitslücke

Ein Mitarbeiter von Techcrunch wurde auf die vermeintliche Sicherheitslücke in Facebook Places aufmerksam, welches vorerst ausschließlich in den USA verfügbar ist. Er 'taggte‘ einige seiner Arbeitskollegen an einem Ort und wartete auf deren Zustimmung zur Markierung. Doch das Posting erschien sofort auf der Pinnwand, ohne Einwilligung der Kollegen. Der Mitarbeiter vermutete dahinter eine Sicherheitslücke in Facebook und fragte nach.

Ein Facebook-Sprecher erklärt, dass es drei Möglichkeiten gebe den Dienst zu nutzen. In der ersten Einstellungsmöglichkeit, kann man allen Freunden die Erlaubnis erteilen markiert zu werden. Alternativ lässt sich Places unter den Privatsphäreeinstellungen gänzlich deaktivieren.

Kompliziert

Die dritte Option ist undurchsichtig, wie auch Facebook eingesteht. Deshalb werde man in naher Zukunft ein Video samt Erklärung dazu veröffentlichen.

Wenn man sich niemals dazu entschieden hat, Freunden das 'taggen‘ seiner Person zu erlauben, Places aber nicht gesperrt hat, kann man dennoch markiert werden. Sobald man 'getaggt‘ wurde, erhält man eine Email und eine Benachrichtigung bei Facebook, in der gefragt wird, ob man künftig markiert werden möchte oder nicht. Akzeptiert man dies kann man uneingeschränkt verlinkt werden. Klickt man auf den "Not-Now"-Button kann man nach wie vor 'getaggt' werden. Das gilt auch dann, wenn man die Email oder Nachricht noch nicht erhalten hat. Facebook erkennt 'tags' als gewöhnliche Status-Updates und zeigt diese in den News-Feeds der Freunde, nicht aber auf der eigenen Pinnwand, an. Der Sinn dahinter sei, dass die eigenen Freunde jemand ohnehin in ihren Statusnachrichten markieren könnten. (red)

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    Mark Zuckerberg und Facebook-Mitarbeiter bei der Vorstellung von Places.

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