Leitbörsen in Fernost schließen schwächer

20. August 2010, 13:09
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Starker Yen belastet Exportwerte in Tokio

Wien - Die Leitbörsen in Fernost haben am Freitag einheitlich schwächer tendiert. Der Nikkei-225 Index in Tokio ermäßigte sich um 183,30 Zähler oder 1,96 Prozent auf 9.179,38 Punkte. Der Hang Seng Index in Hongkong fiel um 90,64 Zähler (minus 0,43 Prozent) auf 20.981,82 Einheiten.

Auch die Märkte in Singapur und Sydney verloren. Der FTSE Straits Times Index schloss bei 2.936,48 Zählern und einem Minus von 10,29 Punkten oder 0,35 Prozent. Der All Ordinaries Index in Sydney verlor um 47,5 Zähler oder 1,05 Prozent auf 4.462,1 Einheiten.

An der Chinesischen Börse büßte der Shanghai Composite um 1,70 Prozent oder 45,67 Zähler auf 2.642,31 Punkte ab.

In Japan gerieten die Exportwerte wegen dem starken Japanischen Yen abermals unter Druck. Vor dem Hintergrund der enttäuschend ausgefallenen US-Konjunkturdaten war der Dollar gegenüber dem Yen wieder in die Nähe seines 15-Jahrestiefs gefallen.

Unternehmen wie Sharp litten auch unter Befürchtungen über eine Verlangsamung der internationalen Nachfrage. Die Titel des Elektro-Hersteller gaben in Tokio 2,74 Prozent auf 853 Yen nach. Die Titel von Toyota, dessen Einkünfte zu 30 Prozent aus Nordamerika stammen, litten unter den überraschend hoch ausgefallenen US-Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe. Sie büßten 1,78 Prozent auf 3.030 Yen ab.

In Sydney verloren Billabong Internationl 9,88 Prozent auf 8,03 australische Dollar, nachdem die Gewinnprognosen für 2011 niedriger als erwartet ausgefallen waren.

Die Titel von Olam International fielen in Singapur um 1,96 Prozent auf 2.500 Singapur-Dollar. (APA)

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