Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
Osch - Nach den blutigen Unruhen im Juni kommt der Süden Kirgisiens nicht zur Ruhe: Etwa 3.000 Demonstranten gingen am Freitag in der Stadt Osch auf die Straße und forderten den Rücktritt von Präsidentin Rosa Otunbajewa. Dabei wurde Arbeitsministerin Aigul Riskulowa bei einem Versuch, die Menge zu beruhigen, angegriffen, konnte aber in ihrem Auto entkommen.
Die Demonstranten waren Anhänger des Bürgermeisters von Osch, Melis Mirsachmatow, der die Regierung in Bischkek immer wieder scharf kritisiert. Die Menge hatte sich vor dem Verwaltungsgebäude der Stadt versammelt, nachdem das Gerücht die Runde gemacht hatte, Mirsachmatow sei seines Amtes enthoben worden. Gegen Mittag zeigte sich der Bürgermeister seinen Anhängern und warf der Regierung vor, ihn drei Tage lang festgehalten und seinen Rücktritt verlangt zu haben. "Ich werde bei Euch bleiben und mit Euch arbeiten", rief er.
Präsidentin Otunbajewa dementierte, den Rücktritt Mirsachmatows angeordnet zu haben. Die Lage in Osch nannte sie in einer Erklärung "nicht besonders beunruhigend". Die zweitgrößte Stadt des Landes war im Juni Zentrum der Auseinandersetzungen zwischen Kirgisen und der usbekischen Minderheit, bei denen nach amtlichen Angaben etwa 400 Menschen starben und 400.000 Menschen vertrieben wurden. Die Menschenrechtsorganisation "Human Rights Watch" geht von bis zu 2.000 Todesopfern aus. In der ehemaligen Sowjetrepublik ist die Lage seit dem Sturz des Machthabers Kurmanbek Bakijew im April instabil. (APA)
Demonstranten fordern Verstaatlichung des Bergwerks in Kumtor - Elektrizitätswerk gestürmt
Demonstranten forderten Verstaatlichung der größten Goldmine der Ex-Sowjetrepublik
OSZE-Beobachter: Urnengang frei und fair - Opposition will Ergebnis nicht anerkennen
Rückschlag für Demokratiebemühungen
Nur noch ein ziviler Flughafen soll bestehen bleiben
10.000 Menschen im unruhigen Süden auf der Straße
Designierter Präsident Atambajew sorgt sich um Sicherheit
USA und Russland ringen um Einfluss in dem zentralasiatischen Staat
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.