Verletzter Gendarm nach Schussunfall nicht von Projektil getroffen

28. April 2003, 13:47
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Kopfverletzung stammt von getroffenem Schmuckstück - Gendarm außer Lebensgefahr

Eisenstadt - Der bei einem Schussunfall am Samstag in Jennersdorf schwer am Kopf verletzte Gendarmeriebeamte wurde nicht direkt von einem Projektil aus der Dienstwaffe seines Kollegen getroffen. Das berichtete der Orf Burgenland am Montag. Die Verletzung dürfte von einem durch das Projektil getroffenen Gegenstand herrühren, vermutlich einem Schmuckstück.

Projektil am Tatort gefunden

Das Projektil sei nämlich am Tatort gefunden worden, so Staatsanwalt Gerhard Jarosch. Derzeit sei nur sicher, dass der Schuss aus der Dienstwaffe in eine Bank eingeschlagen habe, so Jarosch. Wie es zu der schweren Kopfverletzung des Gendarmen kam, soll nun eine umfangreiche Untersuchung zeigen.

Der Schuss hatte sich gelöst, als ein Kollege seine Dienstpistole entladen wollte. Die Staatsanwaltschaft Eisenstadt hat den Waffenexperten Ingo Wieser mit der Untersuchung des Schussunfalls beauftragt.

Der Gesundheitszustand des angeschossenen Kollegen sei laut Landesgendarmeriekommandant Brigadier Nikolaus Koch mittlerweile stabil. Der Beamte sei außer Lebensgefahr und werde sich mit hoher Wahrscheinlichkeit wieder vollständig erholen. (APA)

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