Großteil der Deutschen will nicht bis 67 arbeiten

26. April 2003, 11:42
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Nur elf Prozent können Rürup-Vorschlag etwas abgewinnen - Große Unterschiede bei Altersgruppen

Berlin - Neun von zehn Deutschen lehnen nach einer Umfage des Meinungsforschungsinstituts Infratest dimap die von der Rürup-Rentenkommission vorgeschlagene Anhebung des Pensions-Eintrittsalters auf 67 von 65 Jahren ab. Nach der im Auftrag der "Welt am Sonntag unter 1.050 Personen vorgenommenen Umfrage sprachen sich 86 Prozent gegen eine Verlängerung der Lebensarbeitszeit aus. Nur elf Prozent hätten dafür gestimmt. Bei den Altersgruppen hätten sich dabei aber große Unterschiede gezeigt.

Von den 18- bis 29-jährigen wollten 91 Prozent wie bisher mit 65 Jahren in Pension gehen. Unter den mehr als 60-jährigen hätten 20 Prozent erklärt, bis zum 67 Lebensjahr arbeiten zu wollen. 76 Prozent plädierten für die Beibehaltung der alten Regelung. (APA/Reuters)

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