(OHNE TITEL)

25. April 2003, 19:46
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SPUK Wunderbare schaurige Kurzgeschichten tischt uns der Meister des Horrors in seinem neuen dicken Band Im Kabinett des Todes (€ 22,50, Ullstein) auf. Etliche Motive, die in Stephen Kings Romanen vorkommen, werden wieder variiert: Allzu geliebte Kuscheltiere, ein vampirisches Abenteuer aus dem Motivkreis des endlosen Neomythos vom Dunklen Turm, seltsam unheilvolle Gemälde oder ein Kind, das im Wald von
Maine dem Teufel begegnet. Einblick in literarische Vorbilder und Seelenlage des Autors geben die kursiven Kommentare zu den einzelnen Storys; der Blick in die Werkstatt ist durchaus reizvoll, zumal King auch zur Selbstironie fähig ist und dem kommerzialisierten Literaturbetrieb, der ihn doch prächtig ernährt, durchaus kritisch gegenübersteht. i.s. []

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