ÖVP und FPÖ kritisieren Heinisch-Hosek

19. August 2010, 16:43
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Marek an Heinisch-Hosek: "Frauenpolitik heißt nicht Anti-Männerpolitik" - Freiheitliche für leistbare Väterkarenz

Wien - ÖVP und FPÖ haben am Donnerstag Kritik an Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek geübt, die eine Studie über die unterschiedliche Zeitverwendung von Frauen und Männern präsentiert hatte. "Frauenpolitik heißt nicht Anti-Männerpolitik", erklärte die Wiener ÖVP-Obfrau, Staatssekretärin Christine Marek in einer Aussendung. Die FPÖ-Frauensprecherin Carmen Gartelgruber plädierte dafür, mit den vorhandenen Geldern nicht Studien zu finanzieren, sondern die Familien zu unterstützen.

"Die Frauenministerin attackiert beinahe im Wochenrhythmus die Väter mit plumpen, stereotypen Vorurteilen", zeigte sich Marek "entsetzt". Zu glauben, dass man damit die Männer ins Boot holt, sei ein "Irrglaube", kritisierte die Familienstaatssekretärin.

Gartelgruber: "Pseudofrauenpolitik"

Die Freiheitliche Abgeordnete Gartelgruber erklärte: "Heinisch-Hosek soll mit ihrer Pseudofrauenpolitik Frauen nicht ständig in die Opferrolle drängen und zudem versuchen, einen Keil zwischen Frauen und Männer zu treiben." Väterkarenz soll jedenfalls nicht "cool und schick sein, sondern leistbar und möglich", betonte sie. (APA)

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