Kopftuch-Debatte in Disneyland

19. August 2010, 09:43
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Muslimische Mitarbeiterin ohne Bezahlung nach Hause geschickt - Kopftuchträgerin verwies auf Fastenmonat Ramadan

Anaheim/USA - Eine muslimische Mitarbeiterin des Vergnügungsparks in Kalifornien reichte am Mittwoch Beschwerde ein, weil sie am Sonntag wegen ihres Kopftuchs ohne Bezahlung nach Hause geschickt worden sei. Die Frau arbeitet seit zwei Jahren als Empfangsdame in einem Restaurant in Disneyland und erschien am Sonntag zum ersten Mal mit Kopftuch, zur Begründung verwies sie auf den Fastenmonat Ramadan.

Eine Disneyland-Sprecherin erklärte, die Muslimin habe das Angebot abgelehnt, statt am Empfangsdesk in einem Bereich ohne Kundenkontakt eingesetzt zu werden. (APA)

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    Ohne Geld nach Hause geschickt: Imane Boudlal.

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