Von Steinigung Bedrohte könnte freikommen

19. August 2010, 09:31
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Internationale Proteste wirken: Justiz sagte Vollstreckung vorerst ab - Freilassung im Ermessen der Behörden

Berlin - Die zum Tod durch Steinigung verurteilte Iranerin Sakineh Mohammadi Ashtiani könnte nach Angaben ihres Anwalts doch noch freikommen. Der internationale Druck auf die Teheraner Regierung in dem Fall sei zu groß, sagte der Menschenrechtsanwalt Mohammad Mostafaei am Mittwoch. Eine Freilassung der zweifachen Mutter stehe im Ermessen der Behörden.

Sieben im Iran zur Steinigung verurteilte Frauen seien bereits freigekommen, erklärte der Jurist. Ashtiani, deren Fall weltweit für Aufsehen gesorgt hat, war 2006 wegen "Ehebruchs" verurteilt worden. Nach einer internationalen Protestwelle sagte die iranische Justiz die Vollstreckung des Urteils vorerst ab. (APA)

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    Zwei (Mina Ahadi und  Maryam Namazie) der vielen Menschen, die sich für die Iranerin Sakineh Mohammadi Ashtiani stark mach(t)en.

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