Pensionist erhält Patent für erdbebensicheres Bett

Erfindung soll nicht nur Schutz bieten, sondern enthält auch ein Überlebenspaket

Peking - Ein chinesischer Pensionist hat ein Bett, das im Erdbebenfall Schutz bietet, entwickelt und sich seine Erfindung patentieren lassen. Wang Wenxis Entwicklung ist mit Einbaukästen versehen, die Wasser, Konserven, ein Megafon und einen Hammer enthalten, wie die Tageszeitung "China Daily" am Mittwoch berichtete. Außerdem gebe es ein äußerst belastbares Brett, das im Falle schwerer Erschütterungen automatisch über die Liegefläche gleite. Im Falle eines schweren Erdbebens könne ein Mensch in diesem Bett mehrere Tage überleben.

"Die Erdbeben von Wenchuan und Yushu führten zu vielen Todesopfern, deshalb hielt ich es für eine ernsthafte Angelegenheit, etwas zu erfinden, dass die Zahl der Todesopfer verringert", sagte der 66-jährige Wang, der in der nördlichen Stadt Shijiazhuang lebt. In Wenchuan lag das Epizentrum des schweren Erdbebens in der südwestlichen Provinz Sichuan, bei dem im Mai 2008 fast 87.000 Menschen ums Leben gekommen waren. Yushu liegt in der nordwestlichen Provinz Qinghai, wo sich im April ein schweres Beben der Stärke 6,9 ereignete. Dort starben 2.700 Menschen.

Staatliche Medien veröffentlichten ein Foto des Pensionisten, der sein Patent in die Kamera hält. Der 66-Jährige ist ein ausgesprochener Tüftler - er hält fünf weitere Patente, von denen bislang aber noch keines verwertet wird. (APA/red)

Share if you care
17 Postings
mein Bett ist jetzt schon erdbebensicher

was sich da oft abspielt, da kann auch das stärkste Erdbeben nicht mithalten, und es ist trotz allem so stabil wie eh und je.

nächtliche Flatulenzen? ;)

wenn das haus erdbebensicher ist

tuts eine 2-euro luftmatratze auch.

Staatliche Medien veröffentlichten ein Foto des Pensionisten, der sein Patent in die Kamera hält.

Der 66-jährige Wang muss ein Wunderwuzzi sein, wenn er sein Patent - ein erdbebensicheres Bett - in eine Kamera halten kann!?!?

ich denk mal, es wird sich dabei um ein Stueck Papier gehandelt haben.

Aber das mitm Wunderwuzi stimmt schon:
um etwas IN eine Kamera zu halten, muss diese ja erstmal Leerraeume haben, die wenigstens eine haltende Hand und dann auch noch den gehaltenen Gegenstand aufnehmen koennen.
Kameras haben heutzutage meines Wissens einen kleinen Schlitz fuer eine Speicherkarte und ein wenig groesseres Abteil fuer den Akku, die beide selbst fuer eine Kinderhand zu klein sind.
Also, wie dieses Hineinhalten ausgesehen hat, das taet mich viel mehr interessieren, als die ganze Bettgeschichte.

Wenn aber das äußerst belastbare Brett im Falle schwerer Erschütterungen immer automatisch über die Liegefläche gleitet, kann man in dem Bett nur eingesargt pempern.

nix mit pempern: nach der ersten Erschütterung kommt das brett runter - wer da gerade oben ist, wird schlafen geschickt :-)

wäre das haus ums bett erdebebensicher, könnte man sich den schmonzes sparen - und wenn von oben gleich ein paar stockwerke runtergeknalltkommen, schau ich mir das an mit dem "äußerst belastbaren brett"... ;oP

Jedenfalls sinnvoller als irgendein Softwarepatent.

Dafür erhält man ein Patent?

Ich sehe hier weder die Erfindungshöhe gegeben, noch, dass es sich für einen Fachmann nicht in naheliegender Weise ergibt.

Davon Abgesehen: Es ist keineswegs erdbebensicher, maximal erhöht es die Überlebenschancen etwas.

Mir reichert schon

eine erdbeerensichere Schatulle für meine Familienjuwelen

... und wenn beim Erdbeben der Deckel zuklappt, war's das mit der Familienplanung :-)

Erdbeerensicher?

Das einzig halbwegs Vergleichbare, das ich vorzuschlagen hätte: das zitronensichere Posting auf dieStandard.

was der

Standard alles unter "Wissenschaft" versteht... ;-)

Und? Unnütze Pensionisten- und Hausfrauenpatente gibt es haufenweise...

Und, ist dabei auch ein Sack Reis umgefallen?

Nun ja, dem Dauertest mit umfallenden Reissäcken - bei Erdbeben in China kommen jährlich mehr Menschen durch umfallende Reissäcke als durch einstürzendes Mauerwerk zu Schaden, nur wird nie darüber berichtet - hat das Bett mit Bravour standgehalten.

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.