Opposition mit 100 Kandidaten am Start

18. August 2010, 11:59
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Man rechne mit dem "besten Erbebnissen in Rangun und Mandalay"

Rangun - In Burma will die von ehemaligen Anhängern der Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi gegründete neue Oppositionspartei bei den Wahlen mit mindestens 100 Kandidaten antreten. Das sagte der Vorsitzende der "Nationalen Demokratischen Front" (NDF), Khin Maung Swe, der Nachrichtenagentur dpa am Mittwoch in Rangun. "Wir rechnen mit den besten Ergebnissen in Rangun und Mandalay", sagte Khin Maung Swe. Die Militärjunta will am 7. November erstmals seit 20 Jahren wählen lassen. Das Ergebnis des letzten Wahlgangs 1990 hat sie nie anerkannt.

Suu Kyis Partei Nationalliga für Demokratie (NLD) war im Frühjahr von den Behörden aufgelöst worden. Die Partei hatte die Registrierung zu den Wahlen verweigert, weil sie nach den Wahlgesetzen die unter Hausarrest stehende Suu Kyi hätte ausschließen müssen. Einige ihrer Weggefährten gründeten daraufhin die NDF. Suu Kyi verurteilte den Schritt. (APA)

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