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Dagmar Schratter führt den Tiergarten Schönbrunn.

Schratter übernahm das Zepter von Helmut Pechlaner.

Tierpate darf so ziemlich jeder werden. Hier Umweltminister Niki Berlakovich, der sich einen Eisbär schnappte.

BZÖ-Chef Josef Bucher nahm einen Panda unter seine Fittiche.
Als Kind wollte Dagmar Schratter Krankenschwester werden, jetzt ist sie Direktorin im Schönbrunner Tiergarten. Ihre Lieblingstiere sind Tauernscheckenziegen, Große Pandas und Panzernashörner. Spinnen gehören nicht dazu, wie sie im E-Mail-Karriere-Telegramm zu Protokoll gibt.
derStandard.at: Wie sieht der "typische" Arbeitstag von Dagmar Schratter aus?
Schratter: Bei mir gibt es keinen typischen Arbeitstag, weil der Tiergarten Schönbrunn natürlich ein sehr lebendiges und vielseitiges Unternehmen ist. Der Terminkalender ist nur ein Rahmen, denn ich weiß in der Früh nie genau, was mich am jeweiligen Arbeitstag erwartet: Von tierischem Nachwuchs bis hin zum überraschenden Interview kann alles dabei sein. Das ist aber auch genau das Spannende an meinem Beruf.
derStandard.at: Wie viele Stunden arbeiten Sie im Schnitt pro Woche?
Schratter: Ich zähle die Stunden nicht, aber eine 40 Stunden-Woche ist es sicher nicht. Ich bin eine Frühaufsteherin und morgens eigentlich immer schon kurz vor sieben Uhr im Tiergarten. An manchen Tagen ist für mich trotzdem erst um Mitternacht Dienstschluss.
derStandard.at: Wie entspannen Sie sich vom beruflichen Stress?
Schratter: Sobald ich mich am Freitagabend in mein Auto setze und nach Hause Richtung Steyr zu meinem Lebensgefährten fahre, lasse ich den beruflichen Stress hinter mir. An den Wochenenden lese ich viel und tue einfach auch mal gar nichts. Ich mag auch die Spaziergänge mit meinem Wochenend-Hund - Wonda, eine Bayrische Gebirgsschweißhündin.
derStandard.at: Was war Ihr bis jetzt größter Karriereerfolg bzw. Ihre größte Niederlage?
Schratter: Mein größter Karriereerfolg war natürlich die Bestellung zur Geschäftsführerin im Tiergarten Schönbrunn. Aber es gibt auch immer wieder Ziele, die man nicht oder nicht in dem Ausmaß erreicht, wie man es sich vorstellt. Das sind für mich aber keine Niederlagen, sondern Gründe, es künftig besser oder anders zu machen.
derStandard.at: Wie ist es um die Karriere- und Aufstiegsmöglichkeiten im Zoo bestellt? Als z.B. TierpflegerIn ist man schnell am Zenit, oder?
Schratter: Vielen Menschen geht es im Berufsleben nicht darum, Karriere zu machen, sondern sie lieben das, was sie machen. Wer den Beruf des Tierpflegers wählt, arbeitet gerne mit Tieren und schätzt die Abwechslung, die dieser Beruf mit sich bringt. So gibt es im Tiergarten auch viele AkademikerInnen, die als TierpflegerInnen arbeiten. Und man kann bei uns vom "normalen Tierpfleger" zum Revierleiter aufsteigen.
derStandard.at: Welche beruflichen Vorbilder haben Sie?
Schratter: Ich habe zwei Vorbilder: meinen Vorgänger Helmut Pechlaner und Katharina Heinroth, die 1945 Direktorin des Berliner Zoos wurde. Sie hat den Berliner Zoo in einer extrem schwierigen Zeit übernommen und diese Herausforderung optimal gemeistert. An Helmut Pechlaner schätze ich seine fachliche und soziale Kompetenz sowie seine geradlinige und offene Art.
derStandard.at: Welchen Traumberuf hatten Sie? Was wollten Sie als Kind werden?
Schratter: Mein berufliches Interesse galt anfangs eigentlich den Menschen. Ich wollte als Kind Kinderkrankenschwester werden. Erst im zweiten Schritt bin ich sozusagen zum Tier gekommen.
derStandard.at: Über welche drei Eigenschaften sollten gute Mitarbeiter in Ihrem Unternehmen unbedingt verfügen?
Schratter: Engagement, Loyalität dem Unternehmen gegenüber und Offenheit. Mit Offenheit meine ich, dass ein Mitarbeiter auch durchaus kritisch sein darf und auch sagen soll, wenn ihm etwas nicht passt.
derStandard.at: Wer oder was nervt Sie in Ihrem Job am meisten?
Schratter: Ich kann mit Menschen nichts anfangen, die eine negative Grundeinstellung haben und immer alles schwarz sehen.
derStandard.at: Welchen Publikumsmagneten hätten Sie gerne in Schönbrunn?
Schratter: Yeti.
derStandard.at: Was ist Ihr Lieblingstier?
Schratter: Tauernscheckenziegen, Große Pandas und Panzernashörner gehören zu meinen Lieblingstieren, aber die Liste ließe sich endlos verlängern. Jede Tierart ist für mich interessant.
derStandard.at: Welche Tierart vermissen Sie in Schönbrunn?
Schratter: Der Tiergarten Schönbrunn ist räumlich beschränkt. Somit verzichten wir auf einige Tierarten, die ich gerne hier im Zoo hätte.
derStandard.at: Sind Sie schon einmal von einem Tier ernsthaft gebissen worden?
Schratter: Nein.
derStandard.at: Ist die neue Regelung mit dem Kampfhundeführschein eine gute Lösung für Wien?
Schratter: Ich bin für einen Hundeführschein für alle Hunde.
derStandard.at: Darf in Schönbrunn jeder Tierpate werden, oder würden Sie auch gewissen Leuten die Patenschaft verweigern?
Schratter: Bis jetzt haben wir noch niemandem eine Patenschaft verweigern müssen.
derStandard.at: Gibt es Tiere, vor denen Sie großen Respekt oder Angst haben, wie manche beispielsweise vor Schlangen?
Schratter: Respekt habe ich vor allen Tieren, Angst vor keinem Tier. Allerdings hat es Jahrzehnte gebraucht, die Angst vor Spinnen zu überwinden. (derStandard.at, 30.8.2010)
DAGMAR SCHRATTER, Jahrgang 1954, studierte Biologie an der Universität in Graz. Sie promovierte in Zoologie. Schratter war von 1981 bis 1993 Leiterin des Instituts für Angewandte Öko-Ethologie in Staning (Oberösterreich).
Die Biologin wechselte 1993 in den Tiergarten Schönbrunn, wo sie als Zoologische Abteilungsleiterin und Stellvertretende Direktorin fungierte. Am 1. Jänner 2007 trat sie die Nachfolge von Helmut Pechlaner an und wurde erste Direktorin des Tiergartens Schönbrunn.
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erwachsene € 14 ist ein mächtig stolzer preis, die jahreskarte für € 35 dagegen sehr erschwinglich. find ich persönlich als familiensonntagsabzocke, aber bitte ich hab mir gleich eine jahreskarte gekauft und zum hundeführerschein noch bitte folgendes. welcher alkolenker oder raser hat sich bei seiner führerscheinprüfung von seiner schlechten seite gezeigt. und welcher hundebesitzer wird sich daneben benehmen bei so einer prüfung? es gibt sehr viele leute die es nicht erlaubt bekommen sollten ein auto zu lenken aufgrund ihrer persönlichkeitsstruktur,aber kann man es ihnen verbieten wenn sie es zum lebensunterhalt verdienen benötigen oder auf dem lande wohnen und sonst isoliert sind oder abhängig?und a auto is gfählicher ois a hund,statistis
das einzige was ich dem Hundeführerschein abgewinnen kann ist dass die Leute es sich vielleicht doppelt überlegen bevor sie sich einen ach so lieben Welpen zulegen, der Ihnen dann über den Kopf wächst.
Hunde sind nach wie vor Lebewesen und kein Spielzeug!
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