Therapiegarten wappnet für Leben nach Spitalaufenthalt

18. August 2010, 10:40
  • Unterschiedliche Bodenbeschaffenheiten, Rampen und Stufen sollen die Realität simulieren
    foto: schaub-walzer/pid

    Unterschiedliche Bodenbeschaffenheiten, Rampen und Stufen sollen die Realität simulieren

Patienten können alltagsrelevante Situationen üben und verbessern

Wien - Die Krankenanstalt Rudolfstiftung ist um einen neuen Therapiegarten reicher. Das neu eröffnete Areal liegt direkt beim Institut für Physikalische Medizin und Rehabilitation. Der Therapiegarten bietet den Patienten auf einer Fläche von 700 Quadratmetern die Möglichkeit, alltagsrelevante Situationen noch vor der Spitalsentlassung zu üben beziehungsweise zu verbessern.

Der Therapiegarten ist mit verschiedenen Bodenbeschaffenheiten, Rampen und Stufen unterschiedlicher Höhe, einer Terrasse für Gruppentherapie-Arbeiten sowie einem ergotherapeutischen Arbeitsplatz ausgestattet. Hier können die Patienten nach längerer Bettruhe mit dem Ausdauertraining beginnen, mit Hilfsmitteln wie Rollstuhl, Krücken oder Rollator trainieren oder sich auf der Gehtrainingsstrecke neue Motivationsschübe holen. "Der Garten bietet PatientInnen mit Gangstörungen, etwa nach Amputationen oder bei orthopädischen Problemen oder Durchblutungsstörungen, den optimalen Platz für ihre Trainingseinheiten", so der Ärztliche Direktor Ernst Schenk. (red)

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