AWD spart sich in die schwarzen Zahlen

18. August 2010, 10:33
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Der wegen Fehlberatung in die Kritik geratene Berater schreibt Gewinn, Region Österreich und CEE bleibt defizitär

Wien - Die Finanzdienstleistergruppe AWD Holding AG konnte im ersten Halbjahr 2010 wieder schwarze Zahlen schreiben und erzielte ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 20,4 Mio. Euro. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres hielt AWD bei minus 10,3 Mio. Euro, die EBIT-Marge liegt damit bei 7,8 Prozent.

Der Umsatz der Gruppe stieg im ersten Halbjahr um 1,8 Prozent auf 262,9 Mio. Euro. Das Ergebnis wurde nicht zuletzt dank eines rigiden Sparkurses verbessert, die Tochter der Schweizer Versicherung Swiss Life reduzierte die Vertriebs- und Verwaltungskosten um 23,5 Prozent auf 82,5 Mio. Euro. Die Region "Österreich und CEE" ist mit einem EBIT von minus 1,6 Mio. Euro zwar defizitär, jedoch wurden die Verluste im Vergleich zum Vorjahreszeitraum (minus 10,3 Mio. Euro) gebremst. Der Umsatz in der Region legte im Jahresvergleich um 2,2 Prozent auf 36,4 Mio. Euro zu.

AWD stand jüngst wegen systematischer Fehlberatung mehrmals vor Gericht, im Juli wurde eine Sammelklage des Verein für Konsumenteninformation (VKI), der rund 1.300 Kläger vertritt, vom Handelsgericht (HG) Wien zugelassen. (APA)

 

 

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