Magisterprüfung auf 1.600 Meter Seehöhe

17. August 2010, 13:50
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Geoinformatikerin machte es möglich, dass Wanderer auf einer Website beobachtet werden konnten

Graz  - Auf mehr als 1.600 Metern Seehöhe legte eine Studentin für Geoinformations-Technologie des Universitätszentrums Rottenmann (UZR) dieser Tage ihre Magisterprüfung ab: Die Prüfung fand im Zuge eines Projektes des Kunstfestivals "regionale" statt, in dem rund 3.000 Menschen die Außengrenze des Bezirkes Liezen umwanderten. Die Studentin hat dafür gesorgt, dass die Gruppe rund um die Uhr per GPS lokalisiert und auf einer Website beobachtet werden konnte.

Die technische Betreuung des "Grenzganges" im Rahmen der "regionale" war der praktische Teil der Diplomarbeit der 25-jährigen Liezenerin Carmen Sommer. Die große theoretische Prüfung zur Erlangung des Magistergrades hat die mittlerweile frisch gebackene Magistra auf der Pühringerhütte im Toten Gebirge abgelegt: Die beiden Prüfer Peter Seifter und Peter Hamader sind für die Abnahme der Prüfung zur Hütte aufgestiegen. "Es war ein Ausnahmefall. Normalerweise führen wir Diplomprüfungen nicht 'outdoor' durch", so Hamader.

Studium mit "Sehr gut" abgeschlossen

Ihr Studium hat Sommer mit einem "Sehr gut" abgeschlossen. Um ihre berufliche Zukunft muss sie sich keine Sorgen machen: Sie hat bereits einen Job einer Grazer Firma in der Tasche, die GPS-Dienste anbietet. (APA)

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