ÖBB wollen in Italien wachsen

17. August 2010, 12:06
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Die heimischen Bundesbahnen und Italiens Bahn verhandeln über Warentransport aus Venedig

Rom- Die ÖBB wollen in Italien wachsen. Die Bundesbahnen haben Verhandlungen mit der Gütertransporttochter der italienischen Staatsbahnen (FS) Trenitalia Cargo in die Wege geleitet, um den Auftrag für den Transport von Gas und Erdöl von den Ölraffinerien im Hafenbezirk Porto Marghera bei Venedig nach Österreich und Deutschland zu erhalten, berichtete die Mailänder Wirtschaftszeitung "Milano e Finanza" am Dienstag. Den Transport sollte die Bahngesellschaft Linea garantieren, an der sich neben der ÖBB-Tochter Rail Cargo Austria auch italienische Partner beteiligen. Die 2007 gegründete Bahngesellschaft Linea hat ihren Sitz im norditalienischen Piemont.

Die ÖBB fahren schon bisher auf Italiens liberalisiertem Bahnmarkt auf Erfolgskurs. Die Österreicher haben seit dem vergangenen Dezember zusammen mit der Deutschen Bahn (DB) von den italienischen Staatsbahnen den Fernverkehr der Linie München-Innsbruck-Brenner-Mailand übernommen. Seit dem 13. Dezember sind fünf Intercity-Züge pro Tag auf der Strecke zwischen München und Verona unterwegs. Einige Züge fahren nach Mailand und Bologna weiter. Bald könnte die Bahnlinie auch nach Florenz führen. (APA)

 

 

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    Im venezianischen Porto Marghera - die heimische Bahn ist in Italien recht flott unterweges, natürlich auf den Schienen.

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