Sky: "Verträge auch in Österreich nicht gefährdet"

17. August 2010, 11:14
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Sportvorstand Carsten Schmidt: "Wir haben Vereinbarungen immer eingehalten" - Angebot wird weiter ausgebaut

Unterföhring/Deutschland - Der Pay-TV-Sender "Sky" hat am Montagabend Berichte dementiert, wonach er in den kommenden Jahren Probleme beim Bezahlen der Fernsehrechte für die deutsche Fußball-Bundesliga bekommen könnte. "Wir haben Vereinbarungen immer eingehalten und keinen Grund, daran etwas zu ändern", sagte Sky-Sportvorstand Carsten Schmidt am Rande der Pressekonferenz zum Saisonauftakt in Unterföhring/Deutschland. "Die Verträge sind in keiner Weise gefährdet - auch in Österreich nicht."

Der Sender steht in den roten Zahlen, das börsennotierte Unternehmen hat zuletzt die mittlerweile siebente Kapitalerhöhung angekündigt. "Wir sehen die Kapitalerhöhung als Weg, unseren Wachstumskurs gut weiterführen zu können", sagte Schmidt. "Man braucht Geduld. Es zeigt, dass wir die Kraft haben, unser wachsendes Angebot zu finanzieren." In der kommenden Saison wird Sky pro Wochenende fast 28 Stunden von der deutschen Bundesliga senden, insgesamt 2.625 Stunden davon in "High Definition". Außerdem gibt es eine neue Sky-Application für das iPad, das Expertenteam wurde um den ehemaligen deutschen Teamtorhüter Jens Lehmann verstärkt.

Tom Bender, der Geschäftsführer der DFL, stärkte Sky demonstrativ den Rücken. "Ich halte mich an die Fakten. In den letzten Jahren wurden alle Rechnungen von Sky pünktlich bezahlt. Ich gehe davon aus, dass das auch in Zukunft der Fall sein wird." Der Vertrag zwischen Sky und der deutschen Bundesliga läuft bis 2013. Von den rund 412 Millionen Euro, die für die Fernsehrechte der am Freitag beginnenden Saison in die Kassen der Vereine fließen, kommen 240 Millionen Euro von Sky Deutschland. (APA)

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