Intercell baut Verluste aus und Umsatz ab

17. August 2010, 08:41
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Der börsenotierte Impfstoffer­zeuger hat im ersten Halbjahr deutlich mehr Verluste und deutlicher weniger Umsatz eingefahren

Wien - Der an der Wiener Börse notierte Impfstoffhersteller Intercell hat im ersten Halbjahr 2010 seine Verluste gegenüber dem ersten Halbjahr 2009 deutlich ausgeweitet, wie das Unternehmen heute ad hoch mitteilt. Die Umsätze sind hingegen von 20,3 auf 14,4 Millionen Euro eingebrochen. Der Periodenverlust verdoppelte sich von 11,25 Mio. Euro auf 23,05 Mio. Euro. Analysten hatten im Mittel einen Nettoverlust von 24,9 Mio. Euro erwartet.

Im 2. Quartal 2010 waren die Umsatzerlöse mit 9,7 Mio. Euro um 35 Prozent geringer als im Vergleichszeitraum 2009, als 14,9 Mio. Euro umgesetzt wurden. Die Produktumsätze von Ixiaro/Jespect zeigten mit 5,2 Mio. Euro das stärkste Verkaufsergebnis seit Einführung im 1. Quartal 2009, so Intercell. Der Periodenverlust stieg im 2. Quartal auf 8,3 Mio. Euro (nach 3,1 Mio. Euro). Für das Gesamtjahr wird mit einem Verlust von 20 bis 40 Mio. Euro gerechnet.

Zum 30. Juni verfügte Intercell über 127,8 Mio. Euro an liquiden Mitteln, wovon 51,3 Mio. Euro auf Zahlungsmittel und kurzfristige Guthaben und 76,5 Mio. Euro auf Wertpapiere entfielen. (red)

  • Das Rezept für die schwarzen Zahlen hat der Impfstoffhersteller noch nicht gefunden.
    foto: standard/fischer

    Das Rezept für die schwarzen Zahlen hat der Impfstoffhersteller noch nicht gefunden.

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