Sechzig Tote bei Anschlag in Bagdad

17. August 2010 15:23

Anschlag auf Rekrutierungszentrum - 125 weitere Verletzte - Folge von blutigen Anschlägen erschüttert seit Tagen das Land

60 Menschen sind bei einem Anschlag auf ein Rekrutierungsbüro der irakischen Armee in der Hauptstadt Bagdad getötet worden. Das teilte ein Verantwortlicher der städtischen Leichenhalle mit. Das Attentat sei in einem belebten Viertel Bagdads verübt, mindestens 125 Menschen seien dabei verletzt worden, hieß es aus dem irakischen Innenministerium.


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Ein Selbstmordattentäter sprengte sich laut BBC in den frühen Morgenstunden vor dem Militärgebäude inmitten wartender Rekruten in die Luft. Sie hatten sich vor dem früheren Verteidigungsministerium versammelt, das nun das Hauptquartier der 11. Division ist. Jede Woche melden sich dort rund 250 Rekruten. Heute standen dort rund 1.000 Rekruten Schlange, da heute die Registrierungsfrist abläuft.

Der Anschlag passierte in der Nähe eines der größten Busstationen Bagdads, im Viertel Baab al-Muatham. Die Straßen seien in der Gegend, gegen 7.30, voll, was es dem Attentäter mit dem Sprengstoffgürtel einfach gemacht haben dürfte, unbemerkt vorzugehen.

Militärsprecher macht Al Kaida verantwortlich

Die Mehrzahl der Opfer seien Rekruten, unter ihnen befänden sich aber auch Soldaten. Am Ort des Anschlags waren in Blutachen von abgerissene Beine und Hände zu sehen, schreibt die Tageszeitung. US-Hubschrauber kreisten über dem Gebiet.

Militärsprecher Kassim al Moussaui sagte der Nachrichtenagentur AP, an dem Anschlag sei nur ein Selbstmordattentäter mit einer Sprengstoffweste beteiligt gewesen. Sein Oberkörper sei am Ort des Anschlags gefunden worden. Der Militärsprecher sprach von 39 Toten und 57 Verletzten und machte das Terrornetzwerk Al-Kaida verantwortlich.

Anschlagsserie

Der Anschlag reiht sich eine Folge von blutigten Anschlägen, die seit Tagen das Land erschüttern. Und er passiert kurz nachdem die US-Regierung verlautbart hat, bis Ende des Monats den Kampfeinsatz der US-Army im Kriegsgebiet beenden zu wollen. Die Zahl der im Irak stationierten US-Soldaten soll bis Ende August von derzeit 65.000 auf 50.000 verringert werden, die vor allem irakische Soldaten ausbilden und US-Einrichtungen vor Ort schützen sollen. Zu Obamas Amtsantritt im Januar 2009 waren 144.000 US-Soldaten zwischen Euphrat und Tigris stationiert. Bis Ende kommenden Jahres sollen alle US-Soldaten den Irak verlassen haben.

"Explosion der Gewalt"

Nach Angaben des irakischen Verteidigungs-, Innen- und Gesundheitsministeriums kamen im Juli insgesamt 535 Menschen durch Anschläge ums Leben - beinahe doppelt so viele Zivilisten getötet wie im Monat davor. Das amerikanische Militär dementiert diese Zahlen und spricht von 222 getöteten Menschen. Die Differenz zwischen den beiden unterschiedlichen Angaben wurde bisher nicht geklärt.

Eine "Explosion der Gewalt" im Irak werde es nicht geben, wenn die Amerikaner ihre Kampftruppen abziehen, versicherte US-Vizepräsident Joe Biden noch vergangene Woche. Vergangenen Samstag übergab die letzte Brigade nach sieben Jahren ihre Aufgaben an die irakische Armee.

Quelle: Youtube/AP

Politisches und wirtschaftliches Vakuum

"Wie versprochen" werde die US-Kampfmission im Irak Ende August 2010 enden, gab Präsident Obama Anfang August bekannt. Ab dann sollen Diplomaten die Strategie der USA in dem Land umsetzen.

Die politische und wirtschaftliche Lage im Irak ist alles andere als stabil. Beobachter befürchten, Extremisten könnten eben dieses Machtvakuum im Land nutzen. Mehr als fünf Monate nach der Parlamentswahl im Irak hat das Land noch immer keine neue Regierung. Erst gestern sind die Koalitionsgespräche - zwischen der Irakija-Allianz von Ex-Ministerpräsident Ijad Allawi und dem Rechtsstaaten-Bündnis des amtierenden Amtsinhaber Nur al-Maliki - wegen eines Streits um die religiöse Ausrichtung des Bündnisses abgebrochen worden. Damit verzögert sich die Regierungsbildung nach dem knappen Wahlausgang Anfang März weiter.

"Obama überlässt den Irak den Wölfen"

Scharfe Kritik an Barack Obamas Rückzugplänen für die US-Armee äußerte Anfang August Tarik Asis, ehemaliger Außenminister des Irak und einst Vertrauter des von den USA gestürzten irakischen Präsidenten Saddam Hussein. Aus seiner Zelle in einem irakischen Gefängnis bei Bagdad erhebt Tarik Asis schwere Vorwürfe gegen den amerikanischen Präsidenten Barack Obama: "Er ist ein Heuchler", sagte der Vize Saddams im Interview mit der britischen Tageszeitung "The Guardian". Die USA müssten länger im Irak bleiben und dürften sich jetzt noch nicht zurückziehen. "Ich dachte, er würde einige der von (seinem Vorgänger George W.) Bush gemachten Fehler korrigieren." Nun überlasse der US-Präsident "den Irak den Wölfen", sagte Asis der Zeitung. "Wir sind alle Opfer der USA und Großbritannien. Sie haben das Land auf viele Arten getötet. Wenn man einen Fehler macht, muss man das korrigieren und nicht den Irak seinem Tod überlassen." Das Land sei in einem schlechteren Zustand als vor dem Krieg. Die USA seien moralisch verpflichtet, dem Irak wieder auf die Beine zu helfen, bevor sie sich zurückzögen. (fin, derStandard.at, 17.8.2010)

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Josef K. Bankprokurist
19.08.2010 22:20
Und was genau ist jetzt besser als unter Saddam?

Nichts, absolut nichts!

trestigres
20.08.2010 10:08
Der Unterschied ist, dass im Irak Menschen in ersten freien Wahlen seit 30 Jahren, mit einer grösseren Wahlbeteiligung als in Deutschland, ein politisches Votum, zu politischer Partizipation, einen politischen Willen einer Mehrheit

abgegeben haben, dass auch sie - wie Sie selbst, vermute ich mal - nicht durch eine skrupellose Gewaltherrschaft für weitere 30 Jahre unterdrückt sein wollen.

Das passt natürlich den "Fans" solcher Gewaltherrschaften nicht, das passt natürlich auch jenen nicht die sagen, wir haben die Wahrheit und deshalb können nur wir - und nicht die selbstbestimmende Zivilgesellschaft - sagen, was geht und was nicht. D.h. abgekürzt gesagt: Es gibt immernoch ein Potential an nichtdemokratischen Kräften im Irak, das bereit ist mittels skrupelloser Gewalt eine Mehrheit wie vorher zu unterdrücken. Und die werden durch so Aussagen, wie Sie sie machen, dazu auch noch unterstützt.

manfred maier
manfred maier
19.08.2010 12:23
"mission accomplished" plapperte die killerbrezel......

...und schlich sich heimlich - trotz eindringlicher warnungen - mit einem verbrecherischen angriffskrieg in den vom US terror zerstörten irak, um mediengerecht mit seinen angeblich siegreichen horden einen plastiktrithahn zu verspeisen.
...es stellte sich bald heraus, dass trotz einsatz von MVW wie streu- napalm- und phosphorbomben, trotz tausendtonnenweise verschossener uranmunition, trotz US terror gegen die presse, trotz US folter....der plastiktruthahn zu früh gemundet hat.
das rezept des dafür gefeierten generals?...einkauf von saddams blutigen schergen und formierung der bande unter dem titel "nachbarschaftsmilizen"......
schleift die US terrorfestungen im itak und jagd sie mitsamt ihren marionetten und US privatkillern ins homeland.

trestigres
19.08.2010 10:05
Das durchsichtig "grandiose" Schmierenstück mit dem die "geistigen" Unterstützer von Selbstmordattentaten in den Foren versuchen solche Anschläge auf unschuldige Zivilisten zu rechtfertigen ist stumpfsinnig. Wie gross muss die Pietätslosigkeit oder

ein politisches Fanatismus eigentlich sein, um eine solche Nachricht für die eigene Propaganda missbrauchen zu wollen? Wer einen solchen thread nur dazu benutzt dummdreist vom Inhalt des Artikels und damit von der eigentlichen Tat abzulenken, merkt offensichtlich nicht mehr, dass solche Mordanschläge von einer überwiegenden Mehrheit abgelehnt werden - egal wie man zur US-Intervention steht. Wer die eigentliche Tat und damit die eigentliche Nachricht nicht mehr rezipiert sondern stattdessen den eigenen zwanghaften politischen Affekt auslebt hat offensichtlich selbst ein grösseres Problem.

Helicopterman
19.08.2010 11:41
Wie man sieht

zeigt die mediale Propaganda der Taliban auch bei uns ihre Wirkung:

http://www.welt.de/politik/a... mpfer.html

trestigres
19.08.2010 13:48
In gewissen Kreisen gehört zur antiimperialistischen Massnahme nötigenfalls auch den Feind meines Feindes zum (erst mal) zeitweiligen Verbündeten zu machen. Das tut man so: nicht offen unterstützen (ausgenommen von Spendenaufrufen) aber ihn aus dem

Schussfeld der Kritik nehmen indem man sich auf den ideologisch besetzten „Hauptschuldigen“ – wer wohl – gefälligst zu fokusieren hat. Aufklärung des Proletariats heisst das und steht, wie seltsam, irgendwie ganz nahe bei gläubig und ungläubig, wobei die Masterminds des letzten Begriffpaares nicht agitieren sondern gleich das Schwert ziehen. Mit der Zeit gewöhnen sich dann solche Linke an die neuen Verbündeten; „eigentlich ist der (Verbündete) ein Garant, dass sich der Kapitalismus nicht hemmungslos weiter verbreitet“ ergo ist er im Grunde eine antikapitalistische Kraft und wird damit flugs auch antiimperialistisch. Was sag ich - eine emanzipatorische Kraft (..) Marx würde sich im Grabe drehen.

DieBo
19.08.2010 11:22
Sie haben es nicht verstanden und wollen es einfach nicht! Keiner befürwortet diese Anschläge.

Wir weisen nur darauf hin dass die jetzige Situation vorhersehbar war. Es gab Warner genug. Sie und ihresgleichen haben dreist behauptet wenn Saddam erstmal weg ist wird alles gut. Und wir haben gesagt, es ist nicht nur Saddam. Dieser Staat Irak lässt sich nicht von aussen aufzwängen wie er zu leben hat. Sie trestriges wollen dass die Welt nur ein Gesicht hat. Dass , nach ihren Vorstellungen, nach ihrem Null Acht Fünzehn Muster. Sie faseln von Demokratie und möchten anderen ihren Willen aufzwingen. NEIN DANKE DER HERR!!

trestigres
19.08.2010 12:57
Zitat: "dieser Staat Irak lässt sich nicht von aussen aufzwängen wie er zu leben hat". Wer ist dieser irakische Staat? Die Machtträger der gestürzten Dikatur, extremistische Fundamentalisten die mittels Selbstmordanschlägen ihre Vorstellung zur

gesellschaftlichen Ordnung im Irak Ausdruck geben oder ist es die irakische Zivilgesellschaft mit ihrem politischen Votum in Wahlen? Es ist die irakische Zivilgesellschaft selbst - wie jede andere auf dieser Welt auch - die keine Selbstmordanschläge, keine terroristische Willkür auch kein klerikales Regime wie im Iran will - das von Ihnen übrigens immer so gerechtfertigt wird. Das sage nicht ich, nicht Sie sondern das politische Votum der Wähler im Irak. Der Punkt ist, dass all Ihre Kommentare dieses Votum negieren. Das sagt einiges über ihr staatspolitisches Grundverständnis aus, d.h. wer dem Staat sein ordnungspolitisches Gesicht geben soll. Das sind im Irak, im Iran die Menschen selbst und nicht die Extremisten oder die Ayatollahs.

DieBo
20.08.2010 10:03
Selbstverständlich sind es die Iraker selbst die die Richtung bestimmen sollen. mein reden. Aber eben nicht die Amerikaner.

Die Medien haben sich mittlerweile längst darauf geeinigt dass dieser ohne UN Mandat und im Alleingang durchgezogene Krieg die absolute Katastrophe war.
Es gibt nur ganz ganz wenige, darunter sie, die diesem Horror die Stange halten. Verblendung nennt man sowas. dass sie im gleichen Atemzug Iran erwähnen zeigt worauf sie hinauswollen. Der nächste Kriegsschauplatz, Chips und Bier steht schon bereit. Ich pfeiff auf ihre Art von Befreiung.

DieBo
18.08.2010 19:55
Der damalige Waffeninspekteur Kelly, der im Irak keine hinweise auf Massenvernichtungswaffen finden konnte, wurde daraufhin vermutlich ermordet. Die Indizien mehren sich.

Dieser Krieg im Irak hatte nichts mit den Kurden zu tun. Nichts mit Frauenrechten. Es ging darum der Welt zu zeigen wer der Herrscher ist.

pathan
19.08.2010 02:57

ganz genau, so wie alle Kriege der USA.

manfred maier
manfred maier
18.08.2010 22:17
"wer der herrscher ist..." ein bankrottes geofaschistisches regime.....

....dessen status als supermacht davon abhängt, ob "china seine schulden weitter finanziert" (RAU)?..
ich glaube nicht, dass allmachtgefühle den US staatsterrorismus leiten, sondern halte es eher mit j. todd (USA - nachruf auf eine supermacht), der in einem interview befürchtete, im untergang würden diese wahnsinnigen wild und blutig um sich schlagen.
ein blick in die wirtschaftseiten belegt, dass die US staatsterroristen den "totalen terror" auf dem weg zur müllhalde der geschichte praktizieren.
sie werden als fanatische terroristen in den geschichtsbüchern verewigt werden.

pathan
18.08.2010 17:28
Ist eingentlich schon komisch. In dem Monat in dem die USA bekannt gibt,bald abzuziehen,also am Ende des Monats,sprengt sich wer in die Luft und das ganze muss wieder "überdacht"werden.

Diese irakischen "Aufständischen" sollten doch eigentlich froh sein,dass die Amis nun abziehen aber durch so eine Aktion könnte es sogar ermöglicht werden,dass die Amerikaner nun doch länger "als geplant" im Irak bleiben.
Wenn dieser Attentäter "nur" die Menschen dort töten wollten, hätte er das doch einen Monat später auch machen können oder steckt da was anderes dahinter?

DieBo
18.08.2010 09:05
Als Gerhard Schröder sagte dass sich Deutschland nicht am Irak Krieg beteiligen wird weil er ihn für eine falsche Entscheidung der Amerikaner hielt war ich das erstemal richtig stolz darauf ein Deutscher zu sein.

Diese Bombenanschläge, dieses Chaos, Schröder und andere haben das vorausgesagt. Er hatte recht. Es ist eine Frechheit wie eine Minderheit die diesen Krieg befürwortet hat mit weiteren Lügen ihre fatales Urteilsvermögen zu rechtfertigen versuchen. Sie haben sich in ihren Lügen verstrickt. Man erreicht sie nicht mehr mit Worten.

Girgl Galgenstein
18.08.2010 16:05
Sie, ein Piefke?

Georg Schütt
18.08.2010 10:51
"stolz darauf ein Deutscher zu sein"

Und? Gleich so ein Abzeichen an die Bomberjacke genäht? Würde ja insgesamt das Bild abrunden.

DieBo
18.08.2010 19:15
Ich heiße nicht Petraeus und nicht Gaddhafi und näh mir alles an die Jacke was bunt ist.

Der elegante Herr von nebenan
 
18.08.2010 09:29

Wow - wenn DEIN Kanzler etwas sagt was du für richtig haltest, bist du natürlich SOFORT STOLZ ein Deutscher zu sein.

Und wie wars den vor dem Krieg? Vernichtete Kurdendürfer, Massenschlächtereien unter den Schiiten. Was war da so deine Meinung? Damals sagte man nur lapidar: " und die USA schaut zu und macht nichts"

Der elegante Herr von nebenan
 
18.08.2010 14:24

Gegen welche bestimmte Ethnie habe ich den gehetzt?

Ceteris paribus
 
19.08.2010 17:25

Sie hassen Araber.
Ist das ein Geheimnis ?

Gut jetzt haben Sie es von einen schriftlich bestätigt bekommen.

Zufrieden !

Ceteris paribus
 
18.08.2010 10:53

Als würden "moslemische " Kurden /Schiiten " "Ihnen " irgendwas bedeuten ausser nur als pseudo Motiv um gegen eine bestimme Ethnie zu hetzen.

Wissen sie wie man ihresgleichen im Volksmund nennt ?
Genau das sind sie.

DieBo
18.08.2010 10:53
Die Iraker mussten für ihren Überfall auf die Kurden bereits im 2. Golfkrieg bezahlen! Haben sie das vergessen? verdrängt? Passt wunderbar zu meiner Diagnose.

Schröder hat nicht nur gesagt was ICH richtig finde sondern er hat der Mehrheit der Deutschen aus dem Herzen gesprochen.

Girgl Galgenstein
18.08.2010 16:07
Der zweite Golfkrieg wurde nicht wegen der Kurden

sondern wegen des Überfalls auf Kuwait geführt.

DieBo
18.08.2010 19:20
Und so sah die antwort darauf aus...

Eine weitere Tragödie ereignet sich am Tag zuvor, als eine Cruise Missile der USA den Ameriyaa-Luftschutzbunker in Bagdad zerstört und bis zu 300 Zivilpersonen sterben, darunter mindestens 91 Kinder. CNN zeigt Bilder des Blutbads. US-Brigadegeneral Richard Neal gibt später in Riad zu, dass alliierte Streitkräfte den Luftschutzbunker absichtlich beschossen hätten.

Girgl Galgenstein
19.08.2010 00:00
Die Geschichte kennen wir doch alle

absichtlich wurde der Bunker nicht deswegen beschossen, weil sich darin Frauen und Kinder aufhielten, sondern weil man ihn für eine Telekommunikationszentrale hielt. Die Ausschaltung der Kommunikation im Irak, war eines der Hauptziele in den ersten Kriegstagen.

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