IFJ fordert Unterstützung für pakistanische Journalisten

16. August 2010, 12:30
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Medienmitarbeiter als Opfer der Flutkatastrophe

Zur weltweiten Solidarität mit pakistanischen Medienmitarbeitern, die zu Opfern der verheerenden Flutkatastrophe geworden sind, hat die Internationale Journalisten-Föderation (IFJ) aufgerufen. In einer am Sonntag veröffentlichten Aussendung hieß es, der Journalist Asma Anwar sei in den Fluten umgekommen und 213 andere Journalisten seien obdachlos geworden.

Die IFJ entsprach damit einem Aufruf der pakistanischen Journalistenföderation PFUJ, die dringend um Spenden zur Bereitstellung humanitärer Hilfsgüter an betroffene Journalisten und deren Familien gebeten hatte.

Laut PFUJ hat die Katastrophe die ohnehin bereits schwierigen Arbeitsbedingungen der pakistanischen Journalisten weiter verschlechtert. Diese müssten mit niedriger Bezahlung, die oft noch dazu erst verspätet erfolge, ihr Auslangen finden. Arbeitgeber des Mediensektors sollten sich stärker für eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen der Journalisten einsetzen. (APA)

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