Hypo NÖ: Betriebsräte fordern mehr Objektivität von Medien

16. August 2010, 11:13
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Offener Brief: "Journalistisch fragwürdiges" Vorgehen schadet Bank und Mitarbeitern

Mehr Objektivität in der Medienberichterstattung über das Ermittlungsverfahren in der Causa Hypo Niederösterreich Investmentbank (Hypo NÖ) haben die Betriebsräte des Unternehmens am Montag in einem Offenen Brief gefordert. Die "irritierende Berichterstattung" der vergangenen Tage, bei der Spekulationen trotz Dementi der Bank als Tatsachen hingestellt worden seien, sei "journalistisch fragwürdig" und "strikt abzulehnen", so die Betriebsräte.

Die Betriebsräte fürchten, dass einem "wirtschaftlich erfolgreichen" Unternehmen sowie den Mitarbeitern damit großer Schaden zugefügt und Parteipolitik auf dem Rücken der Bank ausgetragen werde. Im Interesse aller Beteiligten hoffe man daher, dass zügig Klarheit geschaffen werde. Für die Mitarbeiter stehe jedenfalls der wirtschaftliche Erfolg und nicht die politische Ausrichtung im Mittelpunkt, wird betont. (APA)

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