"Reichtümer aus dem goldenen Malaysia"

25. April 2003, 14:57
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Archäologische bis zeitgenössische Schätze aus dem Nationalmuseum Malaysia sind auf der Schallaburg zu sehen

Schallaburg - "Reichtümer aus dem goldenen Malaysia" sind seit Samstag auf der Schallaburg nahe Melk zu bewundern sein. Nach den Ausstellungen über Tibet und den Sudan wird nun das "Land, wo sich die Winde treffen" präsentiert - eine gute Gelegenheit, die Vielfalt der - mitunter im Schatten der "großen Nachbarn" China und Japan stehenden - malaysischen Kultur kennen zu lernen.

Zu sehen sind u.a. bisher noch nie gezeigte archäologische bis zeitgenössische Schätze aus dem Nationalmuseum Malaysia. Die Schau will aber auch das exotische Flair des Landes zur Geltung bringen.

Malaysia diente in den vergangenen Jahrhunderten als Treffpunkt der Seefahrer. Das Land ist eine vielfältige Mixtur aus nahezu allen Kulturen dieser Erde. Holländer, Portugiesen, Engländer, Japaner, aber auch Menschen aus Arabien und Indien nutzten die Halbinsel als Zwischenstation. Nicht selten blieben sie "hängen" und siedelten sich an. Heute gleicht Malaysia nicht nur einem multikulturellen, sondern vor allem einem religiösen Schmelztiegel: Moscheen, buddhistische oder taoistische Pagoden, Hindutempel, christliche Kirchen und Synagogen stehen oft in unmittelbarer Nachbarschaft zueinander. (APA)

"Reichtümer aus dem goldenen Malaysia", Ausstellung auf der Schallaburg, 26. April bis 2. November; Öffnungszeiten Mo-Fr 9.00 bis 17.00 Uhr, Sa, So und Feiertag 9.00 bis 18.00 Uhr

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Schallaburg

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    bild: schallaburg
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