Rauch-Kallat:"Keine Schlechterstellung für Frauen"

25. April 2003, 12:58
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Frauenministerin beteuert, die Einkommensschere werde sich nicht vergrößern

Wien - ÖVP-Frauenministerin Maria Rauch-Kallat (V) hat sich gegen Schlechterstellungen von Frauen durch die Pensionsreformpläne der Regierung gewandt. In den "Salzburger Nachrichten" sagte Rauch-Kallat: "Diese große Pensionsreform wird Frauen wirklich keine Schlechterstellung bringen. Die Einkommensschere wird nicht vergrößert."

Die Begutachtungsfrist für die heftig umstrittene Pensionsreform geht am heutigen Freitag zu Ende. Die bisher eingelangten Stellungnahmen hatten vor allem Kritik am Tempo der Reform sowie an fehlenden Übergangsregelungen und mangelnder Berücksichtigung von Kindererziehungszeiten zum Inhalt. Noch ausständig sind unter anderem die Einschätzungen von Wirtschaftskammer und ÖGB sowie der meisten Bundesländer. Kärnten lehnt ja den Regierungsentwurf ab, Oberösterreich äußerte in manchen Punkten Bedenken.

Kernpunkte der Pensionsreform sind eine schrittweise Abschaffung der Frühpension zwischen Mitte 2004 und 2009, eine Anhebung der jährlichen Abschläge von 3,75 auf 4,2 Prozent, eine Senkung des Steigerungsbetrags von zwei auf 1,78 Prozent sowie eine Ausweitung des Durchrechnungszeitraums von den besten 15 auf 40 Jahre. (APA)

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