Montagnolli/Hansel im Viertelfinale gescheitert

13. August 2010, 22:37
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Schwere Achtelfinalgegner für Gosch/Horst - Doppler/Melitzter ebenfalls noch dabei

Berlin - Die österreichischen Medaillenhoffnungen Sara Montagnolli und Barbara Hansel sind bei den Beach-Volleyball-Europameisterschaften in Berlin am Freitagabend im Viertelfinale ausgeschieden. Das zuletzt auf der World-Tour höchst erfolgreiche Duo verlor gegen die Deutschen Katrin Holtwick/Ilka Semmler 0:2 (-19,-16) und belegte damit Rang fünf. Mit den Schwaiger-Schwestern war die zweite rot-weiß-rote Damenhoffnung bereits wenige Tage vor Turnierbeginn wegen einer Verletzung von Stefanie Schwaiger weggefallen.

Nach drei Semifinaleinzügen auf der World-Tour war den Staatsmeisterinnen Montagnolli/Hansel nicht zum Jubeln zumute. "So gut waren wir noch bei keiner Europameisterschaft. Ein bisschen enttäuscht sind wir trotzdem, denn die Medaille war zum Greifen nahe", erklärte die Tirolerin Montagnolli.

Horst von Schmerzen geplagt

Im Herrenbewerb zogen indes beide ÖVV-Teams in das Achtelfinale ein. Clemens Doppler und Matthias Mellitzer schafften dies mit einem 2:1-Erfolg über die Belgier Ward Couke/Audry Frankart. Florian Gosch und Alexander Horst hatten dies bereits am Vortag mit zwei Siegen sichergestellt, im abschließenden Gruppenspiel verloren die Vize-Europameister in der Neuauflage des EM-Finales 2009 gegen die Niederländer Schuil/Nummerdor allerdings glatt 0:2 (-16,-12) und wurden Gruppenzweite. Als Achtelfinalgegner wurde ihnen dann die topgesetzten Deutschen Klemperer/Koreng zugelost, Doppler/Mellitzer treffen auf deren deutlich schwächeren Landsmänner Dollinger/Windscheif.

Das abschließende Gruppenspiel von Alexander Horst/Florian Gosch wurde indes von einer Verletzung beeinflusst, Horst wurde von Ellbogenschmerzen geplagt. Eine Untersuchung am Vormittag hatte eine Entzündung des Ansatzes der Trizeps-Sehne ergeben. "Die Schmerzen waren heute sehr groß und haben mich auch in meinem Spiel beeinträchtigt. Ich werde mich nun noch einmal mit dem Ärzteteam und den Physiotherapeuten treffen und alles mir Mögliche tun, damit wir morgen wieder voll angreifen können", meinte der Wiener im Hinblick auf das Achtelfinale am Samstag. Ihren Gegnern Klemperer/Koreng unterlagen sie zuletzt in Klagenfurt 1:2. (apa)

  • Bestes Ergebnis bei einer EM und trotzdem enttäuscht.
    foto: cev

    Bestes Ergebnis bei einer EM und trotzdem enttäuscht.

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