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Bushehr ist zwar nicht Teil des Atomstreits mit Teheran, aber dennoch umstritten.
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Teheran - Das erste iranische Atomkraftwerk steht vor der Inbetriebnahme. Russland werde am 21. August damit beginnen, den Reaktor in Bushehr mit Brennstoff zu bestücken, sagte ein Sprecher der russischen Atomenergiebehörde Rosatom am Freitag.
Allerdings ist der Reaktor danach noch nicht unmittelbar betriebsbereit. Die Beladung wird zwei bis drei Wochen brauchen, danach dauert es noch bis zu zweieinhalb Monate bis zur völligen Inbetriebnahme, sagte am Freitag Sergej Nowikow, Sprecher von Rosatom. Der Schritt vom 21. August sei jedoch irreversibel, danach sei Bushehr offiziell als Atomanlage zu betrachten. Nach Angaben des Chefs der iranischen Atomenergiebehörde, Ali Akbar Salehi, sollen insgesamt 165 Brennstäbe installiert werden.
Der Schritt war erwartet worden. Die iranische Atombehörde hatte im Juli erklärt, die 1000-Megawatt-Anlage werde im September starten. Die erste Kernspaltung in der Anlage soll Anfang Oktober erfolgen. Das Hochfahren des Kraftwerks war erstmals für 2008 geplant gewesen und wurde danach von Russland mehrmals verschoben. Meistens wurden technische Gründe genannt, einmal ging es auch um iranische Zahlungen.
Kritik an Moskau
Insbesondere die USA hatten Russlands Pläne kritisiert, den Reaktor in Betrieb gehen zu lassen. Der Iran steht im Verdacht, heimlich an der Entwicklung von Atomwaffen zu arbeiten. Die Islamische Republik hat dagegen stets betont, sein Atomprogramm verfolge lediglich das Ziel der Stromgewinnung.
Das Atomkraftwerk in Bushehr hat jedoch mit dem Atomstreit zwischen Teheran und der internationalen Gemeinschaft nichts unmittelbar zu tun. Die Anlage wurde unter Aufsicht der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEO) gebaut, unter deren Kontrolle auch die bereits ab 2007 in den Iran gelieferten russischen Brennstäbe standen und stehen. Russland hat sich auch verpflichtet, die abgebrannten Brennstäbe zurückzunehmen.
Trotz der Brennstofflieferungen aus Russland für Bushehr betreibt der Iran ein eigenes Programm zur Anreicherung von Uran und will selbst Brennstoff herstellen. Der Uno-Sicherheitsrat hat Teheran wiederholt aufgefordert, dieses Programm zu stoppen. Trotz UN-Sanktionen, die erst im Juni wieder verschärft wurden, hält der Iran daran fest.
Ein Projekt des Schahs
Bushehr ist kein Projekt der Islamischen Republik, sondern wurde schon zur Schah-Zeit gestartet. Damals waren zwei Reaktoren von je 1200 Megawatt geplant. Nach der Islamischen Revolution 1979 stellten die an Bushehr beteiligten Länder und Firmen - allen voran die deutsche Siemens - jedoch die Zusammenarbeit mit dem Iran im atomaren Bereich ein.
Russland schloss den Vertrag über den Bau 1995 ab. Insgesamt waren mehr als 2000 russische Ingenieure und Arbeiter in Bushehr im Einsatz. Die Bauarbeiten sollten höchstens fünf Jahre dauern, doch es kam immer wieder zu Verzögerungen. (Reuters, guha, DER STANDARD, Printausgabe 14./15.8.2010)
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diese fadenscheinigen "vermutungen" sind doch lächerlich. selbst wenn der iran waffen abuen sollte, israel, die usa und all die anderen freundlichen staaten haben schon längst welche und mit großen staudämmen wird man im iran wohl nicht allzu weit kommen.
http://en.wikipedia.org/wiki/Energy_in_Iran
http://www.asien-auf-einen-blick.de/iran/energie.php
durch technische Probleme (dank der Sanktionen) geht ein Großteil der Energie beim Transport verloren, weshalb sie dann öfters erleben können, wie der Strom abgeschalten wird für ein paar Stunden. Ja, viele Familien erfreuen sich, wenn die Lebensmittel in der Gefriertruhe auftauen und sie alles weggeschmeißen können. Probleme die man hierzulande nicht kennt.
aber laut Mossad und CIA kann man bereits mit Atomkraftwerken Atombomben bauen, aber nur die Iraner können das sagen sie rofl
Vor allem dort, rund um Teheran, wo die Ölquellen weit entfernt sind. Vermutlich wird der Bedarf, so wie vielerorts im Nahen Osten, durch private Notstromaggregate mit Dieselmotoren gedeckt - das ist weder wirtschaftlich noch umweltfreundlich.
"Insbesondere die USA hatten Russlands Pläne kritisiert, den Reaktor in Betrieb gehen zu lassen. Der Iran steht im Verdacht, heimlich an der Entwicklung von Atomwaffen zu arbeiten.
Das Atomkraftwerk in Bushehr hat jedoch mit dem Atomstreit zwischen Teheran und der internationalen Gemeinschaft nichts unmittelbar zu tun."
und was wollt Ihr, liebe Redakteure, uns damit sagen?!
auch der Standard ist zu einem Werkzeug verkommen.
Bushehr ist zwar nicht Teil des Atomstreits mit Teheran, aber dennoch umstritten.
paste and copy bzw. meinungsbildung aus der zensur-massenmedien-anstalt.
.. ist zwar nicht ... aber doch ... wie können die bösen perser auch nur ein akw bauen. frechheit. mit den russen noch dazu. ergo sind die auch böserer.
atomenergie ist halt (leider) die (momentan) einzige wirklich vernünftige energiequelle!
natürlich entlasten wind- solar- und wasserkraftwerke etwas die umwelt, allerdings werden diese nicht ausreichen um den energiebedarf der zukunft zu decken!
und wenn länder wie schweden wieder in richtung kernenergie umlenken, dann bedeutet das schon etwas. Auch Deutschland wird den Atomkraftwerkabbau nocheinmal übderdenken müssen!
Selbstverständlich müssen die Sicherheitsbestimmungen bei AKWs so hoch wie nur möglich sein. Denn wenn etwas passiert, sind die Konsequenzen weitreichend.
Allerdings ist 1 Reaktorunfall bei den tausenden AKWs weltweit in all den Jahren nicht gerade "viel"...
Haben sie bei Ihrer Rechnung auch die bisher völlig ungelöste Frage der Endlagerung des Atommülls über viele tausend Jahre dabei mit einbezogen?
50 Jahre billige Energie im Tausch für Umweltprobleme für Jahrtausende? Das nennen sie vernünftig?
...in Deutschland wir das erste "Endlager" gerade wieder ausgeräumt weils halt einfach nicht dicht war, - ich möchte gar nicht wissen wie andere Länder da mit Ihrem atomaren Müll umgehen...
Es ist mir schon klar, dass man eine Brückenlösung braucht bis alternative Energien voll greifen können und dass man von der Kohle wegkommen muss.
Wenn man sich aber auf dei Brückenlösung konzentriert und alles andere nicht massivst forciert wird´s nix werden mit dem Ausstig...
Einfach nicht dicht? Andere Länder?
Die Gorleben Gutachten wurden schlichtweg gefälscht und zwar auf Druck der Regierung. Es wurde in vollem Bewusstsein, keine Ahnung zu haben, radioaktiver Müll in einer Grube mitten in Deutschland vergraben. Nichts aber auch gar nichts können "andere Länder" da schlimmer machen, außer vielleicht, sie kippen es gleich in einen Grundwassersee.
Die Entsorgung der Aufbereitung funktioniert über eine Leitung ins Meer und natürlich über den Kamin.
Weil das versenken im offenen Meer vor einigen Jahren verboten wurde.
Vorher hat man die Fässer einfach im Meer über Bord geworfen.
Der Fallout zieht an guten Tagen über halb Deutschland.
der die Beweggründe und Hintermänner beleuchtet.
Ist zwar sehr lang, aber eine gute Recherche kann nicht immer in einen Werbeslogan zusammengefaßt werden.
http://www.luftpost-kl.de/luftpost-... 090810.pdf
also bis spätherbst werden dort noch hochwertige wissenschafter und wohl hunderte techniker, arbeiter vor ort sein.
sollten die weggebeamt werden von israel und usa, dann ist wohl schluss mit lustig. ru wird vielleicht nicht eintreten, aber mächtig hinter den kulissen dem iran helfen, wo geht.
und wenn die Amis nicht weitere Milliarden in die korrupte Militärregierung von Pakistan reinsteckt, dann werden die sofort auch zum Feind der USA. Das geht schnell. Und nach dem Abzug aus dem Irak wird dort auch gleich der richtige Feind aus gemacht.
Aber das ist nur die Front im mittleren Osten.
Im fernen Osten legen sie sich gerade mit China an, in Südamerika spielens auch deppert herum und das allerwichtigste:
Die solln ja nicht in mei Goss´n kumman! Dann spürns die Hand Gottes, dagegen ist eine 20x20m-Delle in einem Supertanker gar nichts!
*ggg*
das ist ein Leichtwasserreaktor, und der verbrauchte Brennstoff ist nicht als Rohmaterial zur Herstellung einer Bombe geeignet. Hauptsächlich wird Pu240 erbrütet (und nicht Pu239 welches für Nukes nötig ist), soweit ich mich erinnern kann.
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