"Männer, die blöd reden, interessieren mich nicht"

13. August 2010, 18:24
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    foto: der standard/corn

    "Das klingt mir jetzt alles ein bisschen zu harmlos, Herr Doktor!": Ministerin Heinisch-Hosek rügt Schönheitschirurg Worseg für Eingriffe an Frauen

Frauenministerin trifft auf Frauenversteher: Gabriele Heinisch-Hosek (SPÖ) und Beauty-Doktor Artur Worseg fachsimpeln über das Los schöner Frauen

Standard: Frau Minister, im Ästhetic-Center von Artur Worseg legen sich jährlich hunderte Frauen unters Messer, um schöner, fitter, jünger zu wirken. Hat damit der Feminismus nicht krass versagt?

Heinisch-Hosek: Seit den Achtzigern gaukelt uns die Kosmetikindustrie, die wegen der Frauenbewegung in den Siebzigern arge Einbrüche erlebt hat, ständig neue Schönheitsideale vor. Ich aber finde: Eine Schönheitsoperation ist kein Friseurbesuch - und daher möchte ich als Feministin darauf hinweisen, dass das einer Selbstentwertung gleichkommen kann. Wahre Schönheit entsteht nur durch Zufriedenheit und Ausstrahlung.

Standard: Frauen lassen sich Fett absaugen, Cellulite wegtherapieren, dafür Implantate einsetzen, Make-up tätowieren. Wieso lassen bei weitem nicht so viele Männer an sich herumdoktern?

Worseg: Weil hierzulande noch immer der Ausspruch der Tante Jolesch gilt: "Alles, was ein Mann schöner ist als ein Aff, ist Luxus." Die meisten Männer, die zu mir kommen, sind Zuwanderer. Das sind sehr eitle Männer, die gerne zum Friseur gehen ...

Heinisch-Hosek: Macho-Männer?

Worseg: Eher so eine Mischung aus Macho und Weichei. Prinzipiell möchte ich aber festhalten, dass die Eitelkeit zwischen den Geschlechtern gleich verteilt ist. Männer jedoch kompensieren das anders - eher durch übertriebene Fitness, immer schnellere Autos.

Standard: Schicken Sie Frauen auch weg, wenn diese mithilfe eines Eingriffs etwas kompensieren möchten?

Worseg: Durchaus. Fakt ist, dass viele Frauen etwas machen lassen wollen, weil dahinter Beziehungsprobleme stecken. Ihr Gatte hat etwa seit Jahren eine Freundin. Oder er greift sie nicht mehr an. Da besteht dann oft die Hoffnung: "Nach der Operation schaut er mich sicher wieder an."

Heinisch-Hosek: Es entscheidet oft der männliche Blick, wie wir Frauen aussehen wollen. Dazu kommt die sexistische Werbung, wenn etwa eine Firma für Fensterrahmen quasi meine Alte beim Fenster raus - und schon habe ich das neue Produkt samt Frauen, die wie Models aussehen. Dabei sehen jene, die viel an sich machen lassen, irgendwie alle gleich aus. Mich aber erschreckt vor allem, dass die Frauen, die eine Schönheits-OP vornehmen lassen, ständig jünger werden - obwohl deutsche Studien längst belegen, dass jeder fünfte Eingriff danebengeht. Daher trete ich dafür ein, das etwa für Brustoperationen von der EU empfohlene Mindestalter von achtzehn Jahren einzuhalten. Ich möchte Sie daher fragen: Operieren Sie auch Mädchen aus ästhetischen Gründen?

Worseg: In Ausnahmefällen - ja. Gerade junge Mädchen leiden häufig massiv unter Fehlbildungen der Brust, etwa unter Spitzbrüsten oder Rüsselbrüsten - obwohl das nur ein ästhetisches, kein medizinisches Problem ist. Eine strikte Altersgrenze ist daher in der Praxis kaum umzusetzen. Denn manche Mädchen leiden derart, auch sozial, unter ihrer Situation. Sie bleiben zu Hause - und ein Jahr nach dem Eingriff fühlen sie sich frei, gehen gerne weg, haben einen Freund.

Heinisch-Hosek: Es ist aber wichtig, den jungen Leuten nicht einfach zu suggerieren: "Ein paar Schnitte - und alles wird gut." Das klingt mir jetzt alles ein bisschen zu harmlos, Herr Doktor!

Worseg: Das dachte ich mir. Sie haben sich ja auch schon einmal massiv gegen die Verlosung einer Brust-OP in einer Diskothek eingesetzt. Damals habe ich mir gedacht: "Was spielt sich denn bitte sonst noch alles in so einer typischen Land-Disco ab?" Alkohol-gelage, Drogenverkauf, Schlägereien. Nahezu jede zweite Familie hat ein Kind zu beklagen, weil es im Auto mit Angesoffenen heimfahren wollte. Konsequenterweise müsste man da noch viel mehr unter Jugendverbot stellen.

Heinisch-Hosek: Ich bin sicher keine, die die Realität verleugnet. Aber: Ich muss doch so was nicht noch extra verlosen. Das sind schwerwiegende Eingriffe unter Vollnarkose - und sie bergen Gefahren.

Worseg: Vor einem Eingriff gilt es vor allem zu klären: Ist durch das Äußere eine psychische Belastung gegeben - und hat das bereits Folgewirkungen wie Vereinsamung?

Standard: Beginnt ab der Pubertät nicht bei jedem eine gewisse Unzufriedenheit mit dem Körper?

Heinisch-Hosek: Genau! In dieser Zeit schwanken doch nahezu alle Jugendlichen zwischen himmelhoch jauchzend und zu Tode betrübt. Ob jemand nur zu Hause herumsitzt, hängt nicht nur von einem Spitzbusen ab, sondern auch davon, ob jemand im Freundeskreis, in der Schule, am Arbeitsplatz Anerkennung bekommt.

Standard: Apropos Arbeitsplatz: Was bringt Frauen gutes Aussehen im Beruf: eine steilere Karriere, mehr Geld - oder auch Probleme?

Worseg: Zunächst nur Vorteile, vor allem in Firmen, die sich nach außen zu präsentieren haben - und das wird auch immer so sein: Also bessere Chancen auf ein gutes Gehalt wie Aufstieg. Aber: Innerbetrieblich haben schöne Leute oft mehr Probleme. Weil sie eher angefeindet werden und ihnen gerne unterstellt wird, sie hatten mit dem Richtigen was, dass sie jetzt dort sind, wo sie eben sind.

Heinisch-Hosek: Ich teile diese Ansicht. Es gibt nämlich Untersuchungen, etwa für die männlich dominierte Finanzbranche, die zeigen, dass es schöne Frauen nicht immer so leicht haben - weil sie eher als Konkurrentinnen wahrgenommen werden.

Standard: Gilt das Ganze auch für die Politik?

Heinisch-Hosek: Weil wir der Mediengesellschaft unterworfen sind, werden beide Geschlechter nach ihrem Aussehen beurteilt.

Worseg: Mir fällt aber auf, dass am Beginn der Frauenbewegung die Vertreterinnen eher Mann-Frauen waren. Vom Gehabe her, auch vom Aussehen. Heute sind die Politikerinnen richtige Frau-Frauen. Sie schauen gut aus und haben alle weiblichen Attribute.

Heinisch-Hosek: Und trotzdem sind sie Feministinnen. In den Siebzigern wollten sich die Frauen halt von der Herrschaft der Männer befreien. Diese Zeiten sind vorbei. Ich denke, dass es heute nur gemeinsam geht, zumindest mit solidarischen Männern. Männer, die blöd daherreden, interessieren mich sowieso nicht.

Worseg: Mann-Frauen waren für uns aber besser einzuschätzen.

Heinisch-Hosek: Also ist g'scheit und schön letztlich eine Bedrohung für euch Männer.

Worseg: Wenn es rein um den Geschlechterkampf geht - definitiv ja.

Heinisch-Hosek: Dann ist das offenbar auch der Grund dafür, warum Männer Frauen nicht so gern in Aufsichtsratfunktionen lassen.

Standard: In den Aufsichtsräten börsennotierter Unternehmen sitzen auf zehn Plätzen noch immer neun Männer. Was ist gegen eine gesetzliche Frauenquote einzuwenden, auf die die Frau Minister beharrt?

Worseg: Mir fällt dazu ein: Es sollte nicht nur Bruderschaften, sondern endlich auch Schwesternschaften geben.

Heinisch-Hosek: Keine Sorge, wir Frauen können schon miteinander. Ich lehne ab, was Männer bei dem Thema gern vorbringen: "Kein Wunder, das liegt am Zickenkrieg!" Entscheidungen von gemischten Führungsteams würden oft anders aussehen, davon bin ich überzeugt. Vielleicht hätte sogar die Wirtschaftskrise so nicht stattgefunden. Aber Männer vernetzen sich ja überall, sogar in der Sauna - und wir hüten zu Hause die Kinder.

Worseg: Diese Aufsichtsratsfunktionen sind ja quasi Schattenpositionen, da muss man biegsam sein und gut packeln können. Frauen sind da ja grundsätzlich oft ein bissl korrekter. Wenn man etwa von einem Polizisten aufgehalten wird, weiß man, mit dem kann man eventuell reden, dem erklärst jetzt einmal irgendetwas. Bei einer Frau hingegen, denkt man: Die ist sicher nicht bereit zu verhandeln. Ähnlich funktioniert das in Aufsichtsräten. Aber im Ernst: Bei gleicher Ausbildung und Berufserfahrung ist die Quote freilich berechtigt.

Standard: Warum bloß wollen die meisten Mädchen jedoch am liebsten Friseurin werden?

Heinisch-Hosek: Ich frage da ja gelegentlich auch nach. Ich glaube, dass der Beruf mit dem klassischen Rollenbild in Verbindung gebracht wird, also gut zu riechen und schön zu sein. Die technischen Berufe hingegen werden ja damit assoziiert, dass man sich dabei schmutzig macht. Auch die Eltern sind da gefordert, näher hinzusehen, was ihre Töchter noch alles andere an Talenten haben.

Standard: Als getrennter Vater eines Sohnes: Die Justizministerin will nun die automatische gemeinsame Obsorge für Kinder, wenn sich ein Paar trennt. Eine gute Idee?

Worseg: Da muss ich Ihnen, Frau Minister, schon vorwerfen, dass Sie gegen die automatische gemeinsame Obsorge sind. Mit dem jetzigen Recht produzieren Sie mittellose Mütter mit Kindern. Wenn eine Lebensgemeinschaft aufgelöst wird, bedeutet das, dass die Mutter keinen Anspruch auf Geld hat vom Mann. So kommt es dazu, dass der Mann nur Geld gibt, um sein Kind zu sehen. Oder die Mutter lässt den Mann nur zum Kind, wenn sie Geld sieht.

Heinisch-Hosek: Darum muss man aufklären, aufklären, aufklären. Wenn ich nur zusammenlebe, muss ich wissen, dass die Mutter allein obsorgeberechtigt ist, außer man beantragt als Paar eine gemeinsame. Sonst gilt man vorm Gesetz als Fremde.

Worseg: Viele Männer heiraten nicht, weil sie Angst haben, dass bei einer Scheidung alles weg ist.

Heinisch-Hosek: Deswegen bin ich in Diskussion mit Justizministerin Claudia Bandion-Ortner, weil wir moderne Antworten auf die vielen Lebensgemeinschaften brauchen. Freilich gibt es die Streitfälle, wo der Vater brav zahlt, aber das Kind nicht sieht. Es gibt auch die Väter, die brav zahlen und sich nicht kümmern ums Kind. Und es gibt die, die nicht zahlen und das Kind dauernd sehen wollen.

Standard: Zu guter Letzt: der größte Mythos über das schönere Geschlecht?

Worseg: Die ewige Schönheit.

Standard: Und der größte Mythos über das stärkere Geschlecht?

Worseg: Es kann gut schweigen.

Heinisch-Hosek: Ja, genau das wage ich anzuzweifeln. Männer sind nur anders unterwegs. Die reden untereinander genauso.

Worseg: Dafür können Männer nicht bügeln. Eine halbe Stunde hab ich für das Hemd gebraucht!

Heinisch-Hosek: Das schaut gar nicht schlecht aus, Herr Doktor. So kann man auf die Straße gehen. (Nina Weißensteiner, DER STANDARD, Printausgabe, 14./15.8.2010)

ARTUR WORSEG (51), in Kärnten aufgewachsen, promovierte in Medizin an der Uni Wien, seine Ausbildung zum Facharzt für Plastische Chirurgie machter er im Wilheminenspital. 2000 gründete der Arzt sein "Aesthetic-Center" in Döbling, aus dem sein heutiges Institut für Plastische Chirurgie entstand. Für den Privatsender ATV operiert Worseg seit Jahren Frauen vor der Kamera. Über diverse Gazetten liefern sich er und seine Ex-Lebensgefährtin Isabella Meus derzeit einen Obsorgestreit um ihren gemeinsamen Sohn.

GABRIELE HEINISCH-HOSEK, Jahrgang 1961, absolvierte die Pädagogische Akademie in Baden sowie die Lehramtsprüfung für Sonderschulen für Schwerhörige und Gehörlose. Ab 1985 unterrichtete sie als Lehrerin an der Schwerhörigenschule in Wien. 1999 wechselte die Sozialdemokratin in den Nationalrat als Abgeordnete und später nach Niederösterreich als Landesrätin für Gesundheit und Soziales. Im Dezember 2008 wurde Heinisch-Hosek als Ministerin für Frauen und Öffentlichen Dienst angelobt.

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Michael Aires
00
25.8.2010, 16:15
2 Mega Frustrierte Plaudertaschen.

Bäh.

schmidi-wien
 
00
24.8.2010, 08:20

Der ERICH LEHNER war bei der Enquete im Parlament schon der Schwächste von allen. Die Spezialisten haben hervorragenede Vorträge über die gemeinsame Obsorge gehalten. Da her Hr. ERICH LEHNER dies nicht verstanden hat, wurde halt heiße Luft raus geblasen: Er erzählte von seiner neuen Studie: Das Männer zu wenig Hausarbeit machen.

Interessant das die ganzen Komentare zu dem Theologen ERICH LEHNER verschwunden sind im diestandard und jetzt nur mehr Feedback per direkten Email gibt.

Ist eine traurige Methode von diestandard zuerst Artikel schreiben, wo nur lauter schwachsinn drinnen steht und dann noch die Meinung der Leser mit ihren Kommentaren einfach alle löschen.

Ich bin vom diestandard sehr entäuscht.

falzo1
00
22.8.2010, 23:45
Mich kann man mit nichts weiter jagen als mit Frauen mit Brustimplantaten...

ähnliches gilt für Lippenaufspritzen & Co. Ich finde diese Entwicklungen schrecklich. Umso mehr wenn es um Jugendliche geht. Das Argument, dass derartige OPs ja nur helfen wollen, ist in den meisten Fällen sehr oberflächlich und Ausdruck einer fragwürdigen, ebenso oberflächlichen Lebenseinstellung

Heavyweather
01
22.8.2010, 21:40
SelfMadeMe
03
17.8.2010, 22:02

Bin für die Abschaffung des Postens der Frauenministerin und für Einführung eines Ministers/einer Ministerin für Gleichberechtigung und Geschlechterspezifisches.

Dann wären auch solche Selbstverständlichkeiten wie ein für Frau und Mann fair geregeltes Obsorgerecht kein Problem mehr.

Hubert Ungeist
 
00
18.8.2010, 08:47
In diesem Fall schwer zu machen..

müsste man doppelt besetzen mit einem Mann und einer Frau.

SelfMadeMe
00
18.8.2010, 11:23

Und was soll daran schwer sein?
Genug Autos für einen Minister mehr gibts ja eh.

wolfi332
03
17.8.2010, 18:23
das in der Überschrift genannte Zitat werde ich im Diestandard für die "Zitrone" nominieren als sexistische Verunglimpfung

takayama
00
17.8.2010, 10:44
>>>>Ästethikcenter<<<< !

Diese Wort sollte man p.r.mäßig vergolden.
Da beschenkt der tolle Artur die Frauen Wiens
mit etlichen Tonnen von plastischem Tuttelmaterial und zwar jedes Jahr aufs Neue!
Und dafür nennt er seinen Kunst-Fleischbahnhof
auch noch so genial wie oben angeführt!
Bravo Artur!
"Also i find des Super"

The Dude
00
17.8.2010, 17:22

Und was, um Himmels Willen, sind Rüsselbrüste? Ich glaub das hat der Worseg gleich dazu erfunden.

wolfi332
20
17.8.2010, 20:11
war vielleicht bezogen auf die im Bild dargestellte Dame mit erhobenem Zeigefinger

elchtester
55
17.8.2010, 09:58

"Männer, die blöd daherreden, interessieren mich sowieso nicht."

kusch, trampl.

Die_blaue_Reiterin1
12
17.8.2010, 14:56
Nochmal ein so richtiges Gossenposting zum Abschluss - das passt schon!

... und harmoniert mit der Mehrzahl der restlichen Postings, aber dafür gibts bestimmt eine Menge grüner Stricherln.

Sollte ein neutraler, unbeteiligter Dritter einen Blick in dieses Forum machen, könnte er glatt zum Schluss kommen, dass es mit der intellektuellen Überlegenheit der Männer über die Frauen nicht weit her ist.

springflower
18
16.8.2010, 12:38
Die Schönheit liegt im Auge des Betrachters!

Ich finde alte Frauen mit vielen Runzeln und einem Glanz in den Augen viel, viel schöner, als robotermäßig hingeschneiderte Frankensteinpuppen!
Dasselbe gilt übrigens auch für Männer!

Asy
01
16.8.2010, 19:41
Ich nicht

skip it
05
16.8.2010, 09:28
vielleicht gehoere ich zu einer verschwindenden minderheit:...

...ich finde "schoenheits"-operierte frauen auf jeden fall nicht anziehend, oftmals sogar abstoßend.

aber meine befindlichkeit steht hier nicht zur debatte.

wer einen hno-spezialisten zu seinen freunden zaehlt, moege ihn einmal naeher befragen, wie viele verzweifelte frauen ihn schon um rat gefragt haben, weil nach einer nasen-operation die nase "eingebrochen" ist. nur z.b.

vgl. auch jacko jackson (und nicht nur die nase) nach seiner x-ten verstuemmelung. http://www.sackstark.info/?p=1573

oder cher.
http://withoutmake.com/wp-conten... makeup.jpg

wem da nicht schlecht wird, der hat noch nicht gefruehstueckt.

ChesneyB
11
16.8.2010, 08:36

"Auch die Eltern sind da gefordert, näher hinzusehen, was ihre Töchter noch alles andere an Talenten haben."

Und? Wenn sich die Töchter aber nicht dafür interessieren? Soll man sie zwingen? Oder wie ist das zu verstehen?

Frau Minister, wann werden Sie endlich einsehen, daß die Politik nur die Rahmenbedingungen schaffen darf, die Leute aber selbst entscheiden sollen, wie sie leben wollen?

Philbert Desanex
 
812
15.8.2010, 20:27
"Frauen, die blöd reden, interessieren mich nicht"

;-))

Helmut-S
14
17.8.2010, 14:23
Alles was eine Frau mehr reden kann wie ein Aff...

...könnte man jetzt sagen...

elchtester
10
17.8.2010, 15:59

ich bin da meiner manchmal richtig dankbar dass sie nie das wort an mich richtet wenn wir im gleichen raum sind (muss genetisch bedingt sein).

Eva Ulrich
01
18.8.2010, 13:47

Sind Sie so schlecht im Bett?

skip it
24
16.8.2010, 09:28
da versaeumen sie aber einiges...

trace route
01
15.8.2010, 19:20
Wer wissen will wie viel Gutes Herr Worseg vollbringt, braucht sich nur seine Ex-Freundin Isabella Meus anzusehen. Die hatte ein sehr hübsches Gesicht und einen perfekten Körper - bis zu dem Zeitpunkt als Worseg begann an ihr herumzuschneiden.

Sodann war sie als "die Lippe" bekannt.

Natürlich sagt Worseg "Sie wollte es selbst!" naja und genau das ist ja das Problem, dass Leute wie Worseg Operationen machen, die den Betroffenen eher schaden als nützen!

Genauso sagt Worseg "Isabella wollte selbst ihren Busen zuerst vergrößert, dann verkleinert bekommen" Wieder kann man erkennen, wie sinnlos diese OPs sind. Implantate rein, Selbstvertrauen nach wie vor nicht besser, Mann behandelt Frau nach wie vor nicht anders, Implantate wieder raus. Wozu das ganze also überhaupt?

Warum Worseg das nicht hinterfragt, ist wohl verständlich, denn mit jeder dieser unnützen Operationen wandert eine Menge Kleingeld von der Klientel ins Börserl des Chirurgen... da hinterfragt man besser nicht...

Die_blaue_Reiterin1
94
15.8.2010, 22:35
Es liegt mir jetzt fern, Herrn Worseg zu verteidigen, aber ein bisschen einseitig ist Ihre Darstellung schon.

Sie wissen über die durchgeführten Ops ziemlich gut Bescheid, warum verschweigen Sie aber, dass am Anfang das Anlegen abstehender Ohren stand, eine durchaus gerechtfertigte und wohl auch von Frau Meus gewünschte Op. Und ab einem bestimmten Zeitpunkt war nicht mehr Herr Worseg für die Veränderungen - um nicht zu sagen - Entstellungen verantwortlich. Die Schlauchbootlippen gehen nicht mehr auf sein Konto.

Eine erwachsene Frau, die sich mit einem wesentlich älteren, vermögenderen Herren einlässt, sollte bei einer gewissen Grundintelligenz durchblicken, auf welchen Handel sie sich hier einlässt. Von wem der Kinderwunsch ausging kann ich nicht beurteilen, aber eigenartig, dass sie von "Bereitschaft" sprechen.

trace route
12
16.8.2010, 01:31
Warum ich das Anlegen abstehende Ohren nicht erwähne?

Weil ich das von Ihnen zum ersten Mal höre. Aber ob diese Op gerechtfertigt war oder nicht, ist unklar - eigenartig dass Sie gleich urteilen "durchaus gerechtfertigt".

Ich bin Onkologin. Aus meiner Sicht sind fast alle Beauty-OPs ungerechtfertigt. Es sei denn Lippen-Kiefer-Gaumenspalte und Unfall/Brandopfer. Doch mit denen ist nicht das große Geld zu machen.

Die Beauty-OPs sind halt private business, und Worseg praktiziert das in Perfektion. Eigentlich braucht niemand einen 7er BMW, oder einen Louis-Vuitton Koffer. Daher muss das, was niemand braucht, kräftig beworben werden. Und sei's mit Schleichwerbung auf ATV. Das nützt zumindest einem: dem Chirurgen der daran verdient...

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