Kardinalfehler online

15. August 2010, 20:28
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Beim Bloggen, Twittern und Posten empfiehlt es sich den Hausverstand einzuschalten

Fast alle Headhunter und Firmen-Recruiter schauen online nach, was es über die Bewerber so gibt. Laut einer Studie von Microsoft werden Kandidaten schon vorab online ausgesiebt, weil nach Check von LinkedIn, Facebook & Co Bedenken zum Lebensstil aufkommen, unangemessene Blogs gefunden werden, unpassende Fotos und Videos schnell gesehen werden. Nicht viel besser werden von Karriereexperten hastig irgendwann angelegte Accounts mit alten, unvollständigen Informationen zur Person beurteilt. Ohne nachvollziehbare Online-Spur geht's also auch nicht.

Ratgeber zur Online-Reputation machen sich in den Regalen breit - schadet nicht, dort ein wenig zu stöbern. Beim Bloggen, Twittern und Posten empfiehlt sich immer die Hausverstandsfrage im Hinterkopf: Will ich, dass mein zukünftiger Boss das sieht? Will ich, dass meine (künftigen) Kunden das wissen? (Karin Bauer, DER STANDARD, Printausgabe, 14./15.8.2010)

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    Unbedachte private Äußerungen im Web können berufliche Folgen haben. Recruiter machen sich oft auch vorschnell ein Urteil über Bewerber.

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