Acht führende Display-Produzenten sollen Preise abgesprochen haben

13. August 2010, 14:39
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Geheime Treffen zwischen 1998 und 2006

 Die Staatsanwaltschaft im US-Staat Washington hat insgesamt acht Computer-Display-Hersteller angeklagt. Die Firmen AU, Chimei Innolux, Epson, Hitachi, LG, Samsung und Toshiba sollen heimlich Preise und Produktionsquoten für LCD-Bildschirme miteinander abgesprochen und so illegal zu höheren Computer-Preisen für Verbraucher beigetragen haben. Die geheimen Treffen hätten zwischen 1998 und 2006 stattgefunden, heißt es in der Klageschrift, die bereits am Donnerstag am King County Superior Court einging.

Wenige Tage zuvor waren schon Hitachi, LG, Sharp und Samsung im Staat New York wegen ähnlicher Vorwürfe beschuldigt worden. Bei der Klage in New York geht es um Preiskartelle im Geschäft mit Computer-Firmen wie Dell und IBM bei öffentlichen Ausschreibungen. Im November 2008 hatten sich die Firmen Chunghwa, LG und Sharp schon einmal wegen des gleichen Vergehens schuldig bekannt und hohe Geldstrafen bezahlt. (APA/apn)

 

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