"Liste Wien" will Zuwanderung und Behördenwillkür stoppen

13. August 2010 13:50

Spitzenkandidat Günter Rehak sieht Holocaust-Leugner Gerd Honsik als Justizopfer

Wien - Ein weitere Kleinpartei möchte bei der Wiener Wahl im Oktober mitmischen: Die "Liste Wien". Obmann und Spitzenkandidat Günter Rehak hat am Freitag seine Forderungen auf den Tisch gelegt. Der "Ministerialrat i. R.", wie er sich in der Einladung zur Pressekonferenz bezeichnete, wünscht sich unter anderem einen Zuwanderungsstopp, Sicherheit vor "korrupten Behörden" und das Erschweren von "parasitären Einkünften".

Der ehemalige Mitarbeiter von Bruno Kreisky blickt auf ein langjähriges politisches Engagement zurück, wie er betonte - und auf unterschiedliche Parteizugehörigkeiten. Er sei 30 Jahre lang Mitglied der SPÖ gewesen, habe für die Grünen kandidiert und sei nach der BZÖ-Abspaltung der FPÖ beigetreten. Diese habe er nun wieder verlassen, nachdem er beschlossen hat, für die Wiener Gemeinderatswahl zu kandidieren.

Kontakte zur rechten Szene

Zu den kolportierten Kontakten in die rechte Szene - also etwa zum inzwischen verurteilten Holocaust-Leugner Gerd Honsik meinte Rehak: "Honsik sehe ich in erster Linie als Justizopfer. Er hat nichts gemacht und wird von der Justiz ständig schikaniert."

Außerdem fordert die "Liste Wien" die Erschwerung von Spekulationen.  Stattdessen müsse sich ehrliche Arbeit auszahlen. Wichtig sei weiters, die Behördenwillkür einzuschränken. Das betonte auch Mitstreiter Gert Lagler. Der Geschäftsmann war in den 1980-er Jahren wegen eines mutmaßlichen Vermögensdeliktes strafrechtlich verfolgt und erst nach einem sich über Jahre hinziehenden Verfahren freigesprochen worden.

Die "Liste Wien" sammelt derzeit Unterstützungserklärungen. Diese können bis spätestens 3. September abgegeben werden. Für ein Antreten auf Gemeinderats- und Bezirksvertretungsebene sind 2.950 Unterschriften nötig. (APA)

Kommentar posten
21 Postings
Gunther Dienstag
14.08.2010 12:42
linx
14.08.2010 00:22
jessas, den ...

.. d*ppen gibts a no immer?

grashüpferIn
13.08.2010 18:34

Honsik ist ein Justizopfer - und die Erde ist eine Scheibe!

Heinz Anderle
 
13.08.2010 18:19
Ein Beamter ist auch im Ruhestand...

... nicht von seinem besonderen Treueverhältnis zur Republik Österreich entbunden. Die krausen Ansichten zum Verbotsgesetz stellen dieses Treueverhältnis schon unübersehbar in Frage.

Zu prüfen wäre daher, ob der Ministerialrat a. D. nicht aus dem Beamtenverhältnis entlassen und auf eine ASVG-Pension "umgestellt" werden kann (o. k., wie kommt statt des Steuerzahlers nun der ASVG-Beitragszahler zu diesem "Glück"?).

Und jetzt zu etwas ganz Anderem, Kulinarischem: Punschkrapfen gelten ja als österreichische Spezialität der Resteverwertung, ebenso wie es den braunen, hochprozentigen Inländer-Rum, der sich zur alkoholischen Tränkung der Masse aus diesen Resten besonders eignet, sonst nirgendwo anders gibt.

Dr. Heinz Anderle, appetitlos

Strachebeere
13.08.2010 17:26

Der Herr Karl ruft..

zitronen_bob
13.08.2010 17:07
Auszug aus einem NEWS-Interview mit Rehak vom lt. http://www.stopptdierechten.at/2010/08/1... 22.10.2006

"NEWS: Sie gelten als guter Bekannter von Gerd Honsik, der wegen der Auschwitz-Lüge verurteilt wurde. Wurden in Auschwitz Ihrer Meinung nach Juden vergast? Gab es dort ein KZ?
Rehak: Dazu sage ich nichts.
N: Warum?
R: Ich äußere mich nur inhaltlich zu Themen, über die man frei diskutieren kann.
N: Sie stört also das Verbotsgesetz. Welche Punkte darin am meisten?
R: Dass eine politische Partei ganz einfach verboten werden kann: die NSDAP. Man kann doch nicht jede Bewegung, in deren Namen einmal Verbrechen begangen wurden, gleich in Bausch und Bogen verbieten.
N: Wären Sie heute lieber Mitglied der NSDAP, als dass Sie einmal SPÖ-Mitglied waren?
R: Mir schwebt etwas vor, das beides vereint."

linx
14.08.2010 00:24
aber ja, der ...

... *ro**l ist eh schon ein nazionaler sozialist.

Ava Tar
13.08.2010 17:59
ist doch gut, nimmt er dem Strache Stimmen weg

da der die Mindestprozenthürde nicht erreichen wird, ist jede für ihn abgegebene rechte Stimme eine verlorene rechte Stimme

paßt schon ;o)

stopptdierechten
13.08.2010 14:58
Wien: Extremist Rehak will kandidieren

http://www.stopptdierechten.at/2010/08/1... ndidieren/

recouvrer la raison
13.08.2010 16:52

Danke, ich glaube das sagt bereits alles aus, was man über diesen rechtsextremen I§$%& wissen muss:

"NEWS: Sie stört also das Verbotsgesetz. Welche Punkte darin am meisten?

Rehak: Dass eine politische Partei ganz einfach verboten werden kann: die NSDAP. Man kann doch nicht jede Bewegung, in deren Namen einmal Verbrechen begangen wurden, gleich in Bausch und Bogen verbieten.

NEWS: Wären Sie heute lieber Mitglied der NSDAP, als dass Sie einmal SPÖ-Mitglied waren?

Rehak: Mir schwebt etwas vor, das beides vereint."

durazell
13.08.2010 14:17
hoffentlich schaffen die die unterschriften und nehmen den blauen recht viel stimmen weg

With Fear I Kiss The Burning Darkness
13.08.2010 14:09
hoffentlich schaffen sie die Unterschriften nicht

byron sully
13.08.2010 15:40

wienweit wohl kaum, ein paar bezirke könnten sich vielleicht ausgehen.

Pol e Mike
13.08.2010 14:08
."...erst nach jahren freigesprochen worden..."

...was soll das nun wieder heissen bitte.

Muss im grünrotpropagandablatt jeder verleumded und verunglimpft werden, der nicht der VoPo-ideologie der Standard-redakteure und Eigentümer entspricht?

Ihr seid schlimmer als der Stümer und die Prawda zusammen...rosagrüne gutmenschen!

durazell
13.08.2010 14:42
Junge, du hast nen ordentlichen Schaden in der Batterie

linx
14.08.2010 00:26
was heißt, der ...

... rennt schon seit jahren nur mit brauner luft.

mephisto6379
13.08.2010 17:05

der satz im bericht ist allerdings echt seltsam...

Kiembeni
13.08.2010 14:06
Ich hoffe

die bekommen nur 2949 Unterschriften zusammen.

hed
13.08.2010 14:00
also politisch der typische "herr karl"

_persona_non_grata_
13.08.2010 17:13

ein wendehals ist der typische ausdruck für ein speziell darauf angelegtes individuum, sich nach den (politischen) wetterverhältnissen anpassen zu können...
das bedarf sicherlich einiger genetischen "erfolge" dieser strategischen massnahme...

ottakringel
13.08.2010 18:30
Man könnte es aber auch so sehen,

dass der Hals des Individuums relativ starr gehalten wurde, jedoch die Parteienlandschaft in diesem starren Blickfeld kunterbunt auf der Suche nach Stimmenmaximierung herumwandert bzw. herumeiert!

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.