Leitbörsen in Fernost schließen etwas leichter

16. August 2010, 13:04
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Schwache Daten aus Japan belasten Indizes

Wien - Die Leitbörsen in Fernost haben am Montag mit tieferen Notierungen geschlossen. Der Nikkei-225 Index in Tokio ermäßigte sich um 56,79 Zähler oder 0,61 Prozent auf 9.196,67 Punkte. Der Hang Seng Index in Hongkong stieg hingegen leicht um 40,55 Zähler (plus 0,19 Prozent) auf 21.112,12 Einheiten. Auch der Shanghai Composite konnte um 55,01 Punkte oder 2,11 Prozent auf 2661,71 Zähler zulegen.

Die Märkte in Singapur und Sydney gingen mit Abschlägen aus dem Handel. Der FTSE Straits Times Index schloss bei 2.933,51 Zählern und einem Minus von 6,46 Punkten oder 0,22 Prozent. Der All Ordinaries Index in Sydney fiel um 15,5 Zähler oder 0,35 Prozent auf 4.465,4 Einheiten.

Aufgrund schwacher japanischer Konjunkturdaten schlossen die asiatischen Aktienmärkte mehrheitlich mit leichten Abschlägen. Japans Wirtschaft wuchs im vergangenen Quartal deutlich langsamer als erwartet. An der Tokioter Börse litten besonders Exportwerte. Sony verbuchte einen Verlust von 2,99 Prozent auf 2.535 Yen, Honda verlor 0,86 Prozent auf 2.765 Yen und Hyundai schlossen mit 0,36 Prozent im Minus bei 137.000 Won.

Energiewerte mit Aufschlägen

Im Fokus standen unter anderem der größte Energieproduzent CLP Holdings, die nach Vorlage positiver Zahlen um 1,57 Prozent auf 58,05 Yuan zulegten. Auch China Coal Energy konnten ein Plus von 3,24 Prozent auf 10,84 Yuan verzeichnen, nachdem das Unternehmen einen Anstieg des Nettoprofits von 25 Prozent bekanntgab.

Auch chinesische Transportwerte waren gut. China Cosco Holdings stiegen um 3,79 Prozent auf 9,03 Yuan, China Shipping Developement gewannen 3,83 Prozent auf 11,40 Yuan. STX Pan Ocean, Südkoreas größtes Transportunternehmen, ging mit einem Plus von 2,02 Prozent bei 126.000 Won aus dem Handel.

Am australischen Aktienmarkt zählten Woodside Petroleum zu den Gewinnern. Die Titel des zweitgrößten Gas- und Ölproduzenten notierten um 3,83 Prozent bei 43,10 australischen Dollar fester. Auch AWB, Australiens größer Weizenexporteur, konnten einen Kurssprung von 29,68 Prozent auf 1,42 australische Dollar verzeichnen, nachdem Agrium ein Kaufangebot in Höhe von 1,2 Mrd. australische Dollar bzw. 1,50 australische Dollar je Aktie in Aussicht stellte. (APA)

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