USA erhöhen Hilfe um 21 Millionen Dollar

13. August 2010, 08:17
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Insgesamt bereits Soforthilfe von 76 Millionen Dollar für Flutopfer

Die USA haben ihre Soforthilfe für Pakistan nochmals um 21 Millionen Dollar (gut 16 Millionen Euro) aufgestockt. Damit seien insgesamt bereits 76 Millionen Dollar für die Opfer der Überschwemmungen gewährt worden, teilte das Außenministerium in Washington mit. Das Geld werde genutzt, um über verschiedene Hilfsorganisationen Nahrungsmittel, Trinkwasser und Medikamente zu verteilen.

Die mit US-Geldern finanzierten Hilfsgüter sollen vor Ort von internationalen Organisationen verteilt werden sowie von pakistanischen Nichtregierungsorganisationen. Dabei wollen die USA sicherstellen, dass die einheimischen Organisationen keine Verbindungen zu den Taliban haben.

Taliban wollen Einfluss in Pakistan ausbauen

Die radikalislamischen Taliban versuchen derzeit, von der Flutkatastrophe zu profitieren. Als schnelle Helfer vor Ort wollen sie ihr Ansehen verbessern und ihren Einfluss im Land ausbauen. Die Taliban fordern von der pakistanischen Regierung, auf Hilfsgelder aus den USA zu verzichten.

Nach Schätzungen der Vereinten Nationen sind bei den schweren Überschwemmungen bisher mehr als 1.600 Menschen ums Leben gekommen. Insgesamt 14 Millionen Menschen sind demnach betroffen, sechs Millionen von ihnen brauchen sofortige Hilfe zum Überleben. (APA)

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